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Leserartikel Jakob Weiermair, 13.07.2015 19:35

BEZIRK KIRCHDORF/OÖ. 2009 startete in Oberösterreich das Pilotprojekt „KET – Kinder erleben Technik“ auch im Bezirk Kirchdorf. Ziel der Initiative ist es, das kindliche Interesse an Technik zu fördern. Im Jänner nächsten Jahres soll ein neues „KET-Programm“ starten.

Die jungen Tüftler können bei „Kinder erleben Technik“ selbst aktiv werden. Foto: Maringer
  1 / 2   Die jungen Tüftler können bei „Kinder erleben Technik“ selbst aktiv werden. Foto: Maringer

Forschung und Technik nehmen in unserer Gesellschaft einen großen Stellenwert ein. Viele Arbeitsplätze im Bezirk Kirchdorf bestehen in den Bereichen Technik und Entwicklung. Diese Ausgangslage war auch für das Programm „KET - Kinder erleben Technik“ ein entscheidender Faktor.

Martin Hollinetz, strategischer Leiter des KET-Projekts, erklärt zur Geschichte des Programms: „KET entstand bereits vor der Gründung der Offenen Technologielabore. Damit Begeisterung und Vertiefung möglich wird, braucht es neben Gleichgesinnten und Ressourcen auch physischen Raum, der als Treffpunkt und Labor zur Verfügung steht.“

Technikinteresse fördern

Wolfgang Hochreiter, Abteilungsleiter der WKO Bezirksstellen, hebt die Bedeutung für die Wirtschaft hervor: „Unser Anliegen ist, dass das technische Interesse bei den Kindern gefördert und erhalten wird, damit sie im Jugendalter naturwissenschaftlich-technische Berufe mit in ihre berufliche Planung einbeziehen können.“

Kinder sollen spielerisch mit Technik in Berührung gelangen sodass eventuell vorhandene Talente früh entdeckt werden können.

Ein Schwerpunkt des neuen „Kinder erleben Technik“-Programms soll auf Experimentierstationen gelegt werden. Diese könnten dann in regionalen Kooperationen nachgebaut werden und Kindergärten und Volksschulen langfristig zur Verfügung stehen.

Neben der WKO Oberösterreich und dem Land Oberösterreich förderten Ministerien das Programm. Projektträger ist der Verein OTELO (Offenes Technologielabor Gmunden). Darüber hinaus unterstützten bis heute über 40 Betriebe das Projekt.


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