Geplante Schottergrube in Pettenbach sorgt für Bedenken bei Anrainern
PETTENBACH. Die Firma Mittendorfer aus Altmünster plant in Steinfelden eine Schottergrube auf der gegenüberliegenden Seite ihres Betonwerks an der Ziehberger-Landesstraße. Anrainer einer nahe gelegenen Siedlung befürchten zusätzliche Belastungen durch Staub und Lärm. VP-Bürgermeister Leopold Bimminger sagt, er nehme die Bedenken ernst.

Anrainer in der nahegelegenen Siedlung würden ihre Wohn- und Lebensqualität durch das Projekt gefährdet sehen. Sie berichten von bereits bestehenden Staub- und Lärmbelastungen und befürchten, dass diese durch den geplanten Schotterabbau zunehmen könnten.
Abstand zu Wohngebieten als zu gering kritisiert
Ein wesentlicher Punkt ist der gesetzliche Schutzabstand von 300 Metern zwischen der geplanten Abbaufläche und den Wohnhäusern. Die geplante Schottergrube liege laut Plan aber deutlich näher bei der Siedlung.
Bimminger bestätigt auf Anfrage, dass grundsätzlich ein gesetzlicher Schutzabstand von 300 Metern zu Wohngebieten gilt. Unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen könne die Standortgemeinde jedoch einem Abbau innerhalb dieses Abstandes zustimmen. Für die Genehmigung des Schotterabbaus sei nach dem Mineralrohstoffgesetz die Bezirksverwaltungsbehörde zuständig.
Gemeinderat hat sich noch nicht damit befasst
Der Bürgermeister betont, die Sorgen der Anrainer ernst zu nehmen. Der Gemeinderat müsse „sich zunächst auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse und unter sorgfältiger Berücksichtigung der Anliegen der Anrainer eine Entscheidungsgrundlage erarbeiten.“ Eine Befassung im Gemeinderat habe bisher nicht stattgefunden.
Infos für geladene Grundanrainer
Am Dienstag, 20. Oktober, soll laut Bürgermeister ein Anrainerinformationsabend für geladene Grundanrainer im Gemeindeamt Pettenbach stattfinden.








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