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BEZIRK KIRCHDORF. Das Lan­desergebnis spiegelt sich auch im Bezirk wider: Während die Freiheitlichen stark zulegen (+16,92 Prozent), verlieren SPÖ und ÖVP.

Der Landestrend spiegelt sich auch im Bezirk wider. Symbolfoto: weihbold
Der Landestrend spiegelt sich auch im Bezirk wider. Symbolfoto: weihbold

Die FPÖ erzielt bei der Landtags­wahl im Bezirk ein Ergebnis von 31,01 Prozent der Stimmen und landet somit klar vor der SPÖ. Die Sozialdemokraten erhielten nur 17,24 Prozent der Stimmen (Minus 6,83 Prozent).

Die ÖVP im Bezirk verliert bei den Landtagswahlen herbe 11,10 Prozent und kommt auf 38,53 Prozent der Stimmen. Die Grü­nen bestätigen den Landestrend auch im Bezirk und gewin­nen mit einem Stimmen-Plus von 0,95 Prozent leicht dazu. Sie halten bei 9,20 Prozent.

Im Landestrend

SPÖ-Bezirksparteivorsitzender Ewald Lindinger erklärt zum Wahlergebnis: „Wir liegen im Bezirk, was die Landtagswahl betrifft, klar im OÖ-Trend. Wir haben den Landestrend auch bei uns nicht stoppen können. Ob je­mand gut oder sehr gut gearbeitet hat in den letzten Jahren, spielte bei dieser Wahl keine Rolle. Alle mussten Einbußen hinnehmen.“

Ewald Lindinger, der in Michel­dorf klar als Bürgermeister be­stätigt wurde, wird aufgrund des Wahlergebnisses nicht in den Landtag einziehen.

Auch ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Dörfel sieht den Lan­destrend mit dem Bezirksergeb­nis bestätigt. „Das Landtagswahl-Ergebnis ist eher bedauerlich und was wir nicht gedacht haben: Der blaue Tsunami hat auch auf die Bezirks- und Gemein­deebene durchgeschlagen. Klar ist aber auch, trotz der Verluste, dass der Erste immer der Sieger ist.“

Mobilisierung gelungen

FPÖ-Bezirksgeschäftsführer Günter Schachner sagt zum Er­gebnis seiner Partei im Bezirk: „Das Bezirksergebnis der FPÖ bei den Landtagswahlen ist im Wahlkreis das stärkste. Unsere vielen Funktionäre haben sich mit voller Kraft für den Erfolg eingesetzt und sind belohnt wor­den. Wir haben versucht bei per­sönlichen Kontakten, Hausbesu­chen und Festen die Menschen zu überzeugen, dass wir gute Arbeit geleistet haben und das ist uns offensichtlich gelungen.“

Klaus Mitterhuber, Gemeinderat und Fraktionsobmann der Grü­nen Kirchdorf, sagt zum Land­tags-Wahlergebnis der Grünen: „Wir sind etwas enttäuscht, dass kein deutlicheres Plus herausge­schaut hat, freuen uns aber natür­lich über die Zugewinne.“

Auch die NEOS konnten wie auf Landesebene im Bezirk mehr als drei Prozent auf sich verbuchen (3,07 Prozent) – die Vier-Prozent-­Hürde knackten sie auch im Be­zirk nicht. Die Christliche Partei und die KPÖ blieben – ebenfalls wie im Land – unter der Ein-Pro­zent-Schwelle.


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