Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer auf Industrie-Besuch im Bezirk Kirchdorf
KIRCHDORF/OÖ. Welche Schwerpunkte setzt das Land im Forschungs- und Ausbildungsbereich? Welche Wünsche hat die regionale Industrie an die Politik? – diese Fragen standen beim Bezirks-Besuch von LH-Stv. Thomas Stelzer und WKOÖ-Spartenobmann Günter Rübig unter dem Motto „Industrie trifft Politik“ im Fokus.

Thomas Stelzer ist in der neuen Landesregierung für Bildung, Wissenschaft und Forschung zuständig. Er unterstrich beim Industrie-Besuch im Bezirk die Bedeutung dieser Bereiche für den Industriestandort. „Oberösterreich ist das führende Industriebundesland. Um diese Spitzenposition abzusichern und im Wettbewerb der europäischen Regionen bestehen zu können, braucht es neben einer starken Forschungslandschaft vor allem auch bestens ausgebildete Arbeitskräfte“, so Stelzer.
In Sachen Ausbildung setzt die Landesregierung daher einige Schwerpunkte: vom Ausbau der Fachhochschulen im technischen Bereich über Investitionen in Kinderbetreuungsplätze bis zum Schulbau. Mittels „Bildungsmonitoring“ will man herausfinden, wie weit sich die Bildungsabschlüsse der Jugendlichen mit den Qualifikationsanforderungen der Wirtschaft decken. So könne man auf „Korrekturnotwendigkeiten im Bildungssystem unter dem Aspekt der Arbeitsmarktoptimierung“ schließen.
Günter Rübig, Obmann der WKO-Sparte Industrie, wies beim Besuchstag im Bezirk Kirchdorf auf den schon seit Längerem beklagten Facharbeitermangel hin. Die Geschäftsführer der TCG Unitech, Peter Wienerroither und Walter Mayer, formulierten ihre dringlichsten Anliegen an die Politik. Neben Qualifizierungsmaßnahmen müsse auch in Sachen Arbeitszeitflexibilisierung nachgeschärft werden.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden