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BEZIRK/OÖ. Die Abteilung Verkehr des Landes Oberösterreich veröffentlichte zum Jahresende die vorläufige Bilanz der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang für 2016.

Foto: wodicka
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Demnach wurde in Oberösterreich im vergangenen Jahr um eine Person mehr als 2015 bei Verkehrsunfällen getötet. „Bedauerlicherweise starben 89 Menschen im Jahr 2016 auf unseren Straßen. Auch wenn es in diesem Zusammenhang stets schwer fällt von positiven Statistiken zu sprechen, stellt dieses Ergebnis den drittniedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen (1961) dar“, berichtet Landesrat für Infrastruktur Günther Steinkellner.

Im Bezirk Kirchdorf waren 2016 vier und damit um zwei Verkehrstote weniger als im Vorjahr 2015 zu betrauern.

Altersgruppen und Typen

Am meisten gestiegen ist die Zahl der Verkehrstoten in OÖ bei der Altersgruppe der über 74-Jährigen. Während 2014 15 und 2015 13 Personen in dieser Altersgruppe ums Leben kamen, waren es im Jahr 2016 20 über 74-Jährige. Ebenfalls deutlich gestiegen ist die Zahl der Verkehrstoten bei den Gruppen der 35- bis 44-Jährigen (zwölf) und der 45- bis 54-Jährigen (16). In der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen waren 2016 um sieben weniger Verkehrstote (16) als im Vorjahr zu beklagen.

Die häufigsten tödlichen Unfalltypen sind laut der Statistik Alleinunfälle (35 Prozent), gefolgt von Gegenverkehrsunfällen (21 Prozent) und Kreuzungsunfällen (16 Prozent). Die häufigsten definierbaren Ursachen waren 2016 Unachtsamkeit (28 Prozent), gefolgt von nicht angepasster Geschwindigkeit (27 Prozent). In der Gruppe der über 74-Jährigen stieg die Zahl der getöteten Fußgänger deutlich an (2016: neun, 2015: drei).


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