Neues Konzept mit sieben anstatt elf ASZ-Standorten im Bezirk Kirchdorf
BEZIRK KIRCHDORF. Der Bezirksabfallverband Kirchdorf stellte die Abfalldaten 2016 und ein neues ASZ (Altstoffsammelzentrum) Konzept vor.

„Wir versuchen Möglichkeiten zu finden, besser zu trennen oder andere Verwertungsmöglichkeiten zu finden und Sperrabfall möglichst zu vermeiden“, so Verbandssekretärin Doris Krenhuber.
Ausbau neuer moderner Standorte
Ein wesentlicher Punkt des neuen Konzeptes ist der Ausbau neuer moderner Standorte. Anstatt den derzeit elf ASZ wird es dann nur noch sieben größere Standorte, darunter drei neue, geben. Ein Neubau in Windischgarsten (bis 2019) ist bereits fixiert. Kirchdorf wird – ebenfalls 2019 – im Standort Micheldorf integriert. Die Sortieranlage für Hausmüll in Inzersdorf wird weiter betrieben.
Besseres Kundenservice und längere Öffnungszeiten
„Wir wollen mit dem neuen Konzept den Kundenservice verbessern und eine leichte, sichere Entsorgung erreichen. Wir können damit flexibler künftigen Anforderungen entsprechen und mit einer Fünf-Tage-Woche im Endausbau bedienerfreundlicher werden“, so BAV-Vorsitzender Johann Feßl: „Dazu werden wir in den nächsten zehn Jahren viel investieren.“ Zudem soll das Angebot weiterentwickelt werden. „Das soll zu einer Preisreduktion der Abfallgebühr führen.“
Abfalldaten 2016
- 33.200 Tonnen Abfall im Bezirk, 75 Prozent davon wird recycelt
- durchschnittliche Restabfallmenge: 99 Kilogramm pro Einwohner
- 8550 Tonnen Altstoffe in den ASZ im Bezirk getrennt gesammelt


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