Sozialistische Jugend fordert mit Kampagne in Kirchdorf die Verkürzung der Arbeitszeit
KIRCHDORF AN DER KREMS. Die Sozialistische Jugend (SJ) Oberösterreich tourt derzeit mit ihrer neuen Kampagne „Arbeitszeit verkürzen“ durch das Land. Auch vor dem Bundesschulzentrum und dem Rathaus in Kirchdorf wurden die Passanten informiert.

„Wir fordern eine Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden in der Woche – bei gleichbleibendem Lohn und Gehalt“, so SJOÖ-Landessekretär Thomas Pilgerstorfer. Bezahlen sollen das Banken, Konzerne und Reiche, so die Vorstellung der SJ. „Jeder dritte Mensch ist in Österreich burnout-gefährdet. Außerdem sind seit Jahren bei steigender Produktivität die Löhne stagniert beziehungsweise bei den unteren zehn Prozent sogar gesunken. Da läuft etwas falsch!“, ist Pilgerstorfer überzeugt. „Zudem wäre die Arbeitszeitverkürzung eine Maßnahme, um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und mehr Beschäftigung zu schaffen“, betont der SJ-Bezirksvorsitzende Manuel Stolz.


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