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BEZIRK KIRCHDORF. Unter dem Arbeitstitel KI-ZONE statt Amazon versucht die Wirtschaftskammer (WKO) Kirchdorf gemeinsam mit dem Leadermanagement eine Online-Strategie für die Region zu entwickeln.

v. l.: WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas, Gerhard Söllradl (Kremsmuenster.online), Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Christian Dörfel, Vizebürgermeisterin Sigrid Grubmair, Christian Schilcher (Leadermanager), Karl Schwarz (Obmann Wirtschaft Steyrtal) und Wirtschaftsstadtrat Karl Luwy-Öllinger Foto: WKO

Im Standortentwicklungsprozess im Frühjahr 2017 der WKO Kirchdorf wurde unter dem Arbeitstitel „Ki-Zone statt Amazon“ die Notwendigkeit gesehen, die Digitalisierung voranzutreiben. Mit den Plattformen www.wirtschaftsteyrtal.at und www.kremsmuenster.online wurden in dieser Phase zwei so genannte Pilotprojekte entwickelt.

Regionale Produkte und Dienstleistungen sichtbar machen

Mit diesen Angeboten soll kleineren Unternehmen der Zugang zum „World Wide Web“ günstig ermöglicht werden. Beide Systeme wurden vom „Leaderförderprogramm“ unterstützt. „Es muss ausgetestet werden, welches System welche Vorteile bietet. Tatsache ist, dass beide Plattformen entsprechende Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas.Das Ziel ist jeweils das Gleiche: Regionale Unternehmen, deren Produkte und Dienstleistungen sichtbar zu machen und das zu jeder Tages- und Nachtzeit.

Online Produkte reservieren und im Geschäft holen

Das Motto lautet mehr offline durch online zu schaffen, was bedeutet die Frequenzen im Ort zu halten. Die Online-Käufer reservieren sich Produkte und Dienstleistungen im Geschäft und holen diese ab. Im Steyrtal fehlen zusammenhängende Geschäftszonen. Daher wurde im Zuge der Errichtung des Online-Shops „Wirtschaft Steyrtal“ ein neues Unternehmen gegründet, dass die Abrechnung sowie Kommissionierung übernimmt.

Wichtige Informationslieferanten

Die Plattformen können für die Orte und die Region bestens eingesetzt werden. „Die Herausforderung ist es, stetig neue Informationen zu bieten, um quasi zum täglichen Besuch zu motivieren“, erklärt Pramhas.  Wie die ersten Wochen zeigen, sind die Reichweiten enorm und können auch zielgerichtet gesteuert werden. Die ersten Auswertungen von „wirtschaftsteytal.at“ zeigt, die auf der Homepage vorhandene Jobbörse wird sehr häufig besucht. „Diese Portale können zu wichtige Informationslieferanten rund um das Arbeiten und Leben vor Ort und in der Region ausgebaut werden“, so Pramhas. Damit würde langfristig das WKO-Motto „wirtschaften.arbeiten.freizeiten“ für den Bezirk Kirchdorf digitalisiert.


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