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AK-Wahl: Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer gibt sich kämpferisch

David Ramaseder, 10.03.2019 10:10

BEZIRK KIRCHDORF. Mit Joachim Höfler schickt die FPÖ einen jungen Kandidaten ins Rennen zur Arbeiterkammerwahl. Der 34-jährige Kirchdorfer konnte erste politische Erfahrungen als Arbeiterbetriebsrat in der voestalpine Stahl GmbH sammeln. 

FPÖ-Bezirksparteiobmann Michael Gruber mit Spitzenkandidat Joachim Höfler (v.l) Foto: Ramaseder
FPÖ-Bezirksparteiobmann Michael Gruber mit Spitzenkandidat Joachim Höfler (v.l) Foto: Ramaseder

Bei seinem Antreten möchte er besonders für ein starkes Abschneiden in den Betrieben sorgen. „Mittelfristig ist uns natürlich ein gutes Ergebnis wichtig, um in Zukunft den zweiten Listenplatz zu erreichen und ein Bollwerk gegen den verlängerten Arm der SPÖ-Parteizentrale sein zu können“, so Joachim Höfler. Konsens ist für ihn nicht nur eine leere Worthülse. „Wichtig ist ein Miteinander. Die Interessen der Arbeitgeber dürfen nicht gegen die Arbeitnehmer ausgespielt werden. Hier muss man auch in den Regionen seinen Beitrag leisten“, so der Spitzenkandidat der Freiheitlichen Arbeitnehmer.

Wichtigste Anliegen im Wahlkampf sind Steuern und Abgabensenkung. „Hier sind wir mit dem Familienbonus bereits auf einem sehr guten Weg, darauf bin ich sehr stolz“, so Höfler. „Außerdem ist mir ein Einkommen zum Auskommen ganz wichtig. Ich sage ganz klar, dass sich Arbeit lohnen muss“, setzt er seine Prioritäten. Zum heiß diskutierten Thema der Lehre von Asylwerbern hat er eine klare Meinung. „Die in den Medien gehörten Fälle, das sind Asylwerber. Mir geht es aber darum, dass wir auch viele bereits Asylberechtigte unter 25 Jahren haben. Da ist verstärkt die Lehre anzustreben, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, so Höfler. „Eine AK-Wahl ist nicht der einfachste Boden für uns, trotzdem ist jedenfalls unser Ziel, ein Plus zu erreichen“, gibt sich Höfler kämpferisch.


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