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BEZIRK KIRCHDORF. Die Corona-Krise zeigt weiterhin ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Derzeit sind 1.290 Personen im Bezirk Kirchdorf als arbeitslos gemeldet.

663 Frauen und 627 Männer sind im Bezirk Kirchdorf auf Arbeitssuche. (Foto: Pixel-Shot/shutterstock.com)

„Im Vergleich zum Vormonat sinkt der Zugang in Arbeitslosigkeit und auch der Andrang auf Kurzarbeit nimmt ab“, berichtet Julia Bauer, Geschäftsstellenleiterin des Arbeitsmarktservices (AMS) Kirchdorf. Mit Ende August sind insgesamt 1.290 Personen (Juli: 1.306 Personen) im Bezirk Kirchdorf als arbeitslos gemeldet, darunter 663 Frauen (Juli: 644) und 627 Männer (Juli: 662). 218 der als arbeitslos gemeldeten Personen sind unter 24 Jahre alt und 358 Personen sind älter als 50 Jahre. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Arbeitslosenzahl im Bezirk Kirchdorf um 27,34 Prozent erhöht.

Hohe Arbeitslosenzahl in Kirchdorf an der Krems

Die geschätzte Arbeitslosenquote für August beträgt für den Bezirk Kirchdorf 4,7 Prozent, wobei oberösterreichweit eine Quote von 6,2 Prozent angenommen wird. Den Höchststand in absoluten Zahlen liefert die Stadtgemeinde Kirchdorf an der Krems mit 176 arbeitslos gemeldeten Personen. Hohe Arbeitslosenzahlen verzeichnen aber auch die Gemeinde Kremsmünster mit 153, die Gemeinde Micheldorf in OÖ mit 138 und Pettenbach mit 115 Arbeitslosen.

AMS-Boxenstopp

„Uns ist es wichtig, besonders in schwierigen Zeiten für die Menschen im Bezirk da zu sein“, erzählt Julia Bauer: „Der AMS-Boxenstopp ist ein telefonischer Austausch. So gelingt es, sicher wieder ins Gespräch zu kommen und fokussiert zu erfahren, wie es den Menschen in der COVID-19-bewegten Zeit ergangen ist. Der Bogen der Beratungsthemen spannt sich dabei von tatkräftiger Unterstützung bei Personalaufbauprozessen bis hin zu Hilfestellungen, wenn Anpassungsprozesse notwendig sind, um Personalabbau zu vermeiden.“


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