Arbeiterkammer: Beschäftigte hielten den Bezirk Kirchdorf am Laufen
KIRCHDORF AN DER KREMS. Johann Kalliauer, Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich, betonte bei seinem Pressebesuch in Kirchdorf die herausragenden Leistungen von Kirchdorfs Arbeitnehmern während der Corona-Krise.

Die Beschäftigten im Bezirk Kirchdorf verbringen nicht nur viel Zeit in der Arbeit, sie sind dort auch höchst innovativ und produktiv, heißt es seitens der Arbeiterkammer: im Vorjahr wurden im Bezirk Kirchdorf 16 Erfindungen angemeldet. „Unsere Arbeitnehmer sind wahre Leistungsträger der Gesellschaft. Dazu machen sie ihr täglicher Arbeitseinsatz, die Bereitschaft zur Mehrleistung, wenn es der Arbeitsaufwand erfordert, die Bereitschaft zur beruflichen Weiterbildung sowie ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement“, überlegt AK-Präsident Josef Kalliauer. Gerald Kammerhuber, Betriebsrat bei der ÖBB-Postbus GmbH, stimmt ihm zu und berichtet: „Trotz aller Ängste und Sorgen waren wir jederzeit für all jene da, die uns gerbraucht haben. Wir fuhren teilweise unter erschwerten Bedingungen und auch trotz Ansteckungsgefahr weiter.“
Finanzielle Anerkennung
„Ohne die mobilen, flexiblen, produktiven, innovativen Beschäftigten hätten die Unternehmen die Corona-Krise nicht überstanden“, ist Kalliauer überzeugt. Gerade wegen dieser hohen Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmer fordert die Arbeiterkammer auch eine finanzielle Anerkennung der Beschäftigten durch faire und deutliche Lohn- und Gehaltserhöhungen. „Insbesondere für viele der sogenannten Corona-Helden ist die Anhebung der KV-Löhne und Gehälter auf mindestens 1.700 Euro wichtig“, sagt Kalliauer.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden