Blackout: Gemeinde und Feuerwehren in Pettenbach rüsten sich vor großflächigem Stromausfall
PETTENBACH. Die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur im Krisen- und Katastrophenfall ist dem Pettenbacher Ortschef, Leo Bimminger (ÖVP), ein großes Anliegen. Die Gemeinde bereitet sich deshalb gemeinsam mit den Feuerwehren auf ein mögliches Blackout-Szenario vor.

„Als behördlicher Einsatzleiter im Krisenfall beschäftigt mich das Thema ,großflächiger Stromausfall' besonders“, sagt Leo Bimminger: „Das europaweite Beinahe-Blackout im Jänner dieses Jahres zeigte einmal mehr, dass man sich nicht die Frage stellen muss, ob ein solcher Stromausfall kommt – sondern wann.“
Notstromversorgung aufgerüstet
Das Blackout-Szenario wird daher auch in Pettenbach immer wieder gemeinsam mit den Einsatzorganisationen durchgespielt und evaluiert. „Was die Notstromversorgung anbelangt, haben wir in den vergangenen Jahren ständig aufgerüstet. Neben der Versorgung von Kläranlage und Pumpstationen, wird auch die Aufrechterhaltung der Wasserversorgung mittels Notstromaggregate beim neuen Hochbehälter und beim künftigen Gemeinschaftsbrunnen möglich“, berichtet Bimminger.
FF Pettenbach fungiert im Krisenfall als Stabszentrale
Neben der FF Pettenbach, die im Krisenfall als Stabszentrale fungiert, haben mittels Stromerzeuger auch bereits die FF Magdalenaberg und die FF Eggenstein für die Aufrechterhaltung ihrer Einsatzzentralen vorgesorgt. Dank finanzieller Unterstützung des Landes OÖ, dem Landesfeuerwehrkommando und der Gemeinde Pettenbach wurde dies möglich gemacht.
Vortrag im Herbst geplant
„Jeder Mensch sollte sich im Falle des Zusammenbruchs der Stromversorgung zumindest einige Tage selbst mit Nahrung und Trinkwasser versorgen können. Wenn es die Corona-Situation zulässt, wird es für die Pettenbacher Bevölkerung im Herbst durch den Zivilschutzverband einen Vortrag zu diesem Thema geben“, sagt der Bürgermeister.


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