Naturschutzreferent Manfred Haimbuchner: „Der Luchs braucht unseren Schutz und eine nachhaltige Stärkung“

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Luchs Lakota im Nationalpark Kalkalpen (Foto: Sonvilla-Graf OG)
Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 11.06.2021 15:14 Uhr

MOLLN. Die Zukunft des Luchses in der Region Kalkalpen hänge laut Naturschutzreferent Landeshauptmann-Stv. Manfred Haimbuchner (FPÖ) am seidenen Faden.

In der Region Kalkalpen befindet sich derzeit ein nachgewiesener Luchsbestand von sechs Tieren, drei männliche und drei weibliche Großkatzen. Der gewünschte Nachwuchs, welcher die Population dauerhaft sichern sollte, blieb jedoch in den letzten Jahren aus. Durch den fehlenden Nachwuchs und den kürzlich erbrachten Nachweis, dass das dominante Männchen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zeugungsfähig ist, ergibt sich eine negative Zukunftsprognose für die Luchse der Nationalparkregion. „Ich bin besorgt über die Zukunft des Luchses in der Nationalparkregion. Im südlichen Oberösterreich gibt es etwa ein Potential von 70.000 Hektar, welche für Ansiedlungen von Luchsen geeignet sind. 40.000 Hektar werden bereits durch die sechs derzeit in freier Wildbahn lebenden Luchse belegt. Die Kalkalpenregion Oberösterreich bietet daher Platz für etwa zehn Tiere“, informiert Manfred Haimbuchner. Der Naturschutzreferent ist überzeugt, dass für eine erfolgreiche Bestandsstützung nun an einem Strang gezogen werden müsse. „Neben der seit Jahren hervorragenden Zusammenarbeit mit der Jägerschaft und einigen NGOs, wird es auch einer intensiveren Kooperation mit den angrenzenden Bundesländern bedürfen. Ich bin davon überzeugt, dass eine dauerhafte Ansiedelung dieser anmutigen Großkatze in der Kalkalpenregion dann auch gelingen kann“, betont Manfred Haimbuchner.

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