Arbeitslosigkeit im Bezirk Kirchdorf im Vergleich zum Vorjahr um über 39 Prozent gesunken
BEZIRK KIRCHDORF. Derzeit sind im Bezirk Kirchdorf 836 Personen auf Arbeitssuche. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um über 39 Prozent gesunken.

„Die Arbeitslosigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um über 39 Prozent gesunken. Die Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent zeigt den hohen Bedarf nach Arbeitskräften“, berichtet Julia Bauer, Geschäftsstellenleiterin des Arbeitsmarktservice (AMS) Kirchdorf. Mit Ende Juni sind insgesamt 836 Personen im Bezirk Kirchdorf als arbeitslos gemeldet. Darunter 443 Frauen und 393 Männer. 115 der als arbeitslos gemeldeten Personen sind unter 24 Jahre alt (Juni 2020: 227 Personen) und 276 Personen sind älter als 50 Jahre (Juni 2020: 411 Personen). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Arbeitslosenzahl im Bezirk Kirchdorf um 39,86 Prozent gesunken. „Die Lockerungen im Rahmen der Covid-Verordnungen haben auch eine weitere Entspannung am Arbeitsmarkt gebracht – über alle Branchen hinweg verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach Arbeitskräften“, sagt Julia Bauer.
Kremsmünster hat höchste Arbeitslosenzahl des Bezirks
Den Höchststand in absoluten Zahlen liefert die Gemeinde Kremsmünster mit 117 arbeitslos gemeldeten Personen. Hohe Arbeitslosenzahlen verzeichnen auch die Stadtgemeinde Kirchdorf mit 104 und die Gemeinde Micheldorf mit 100 Arbeitslosen.
Nach wie vor hohe Dynamik
Die geschätzte Arbeitslosenquote für Juni beträgt für den Bezirk Kirchdorf rund 3,2 Prozent. Oberösterreichweit wird eine Quote von 4,3 Prozent und österreichweit eine Arbeitslosenquote von sieben Prozent angenommen. „Eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent gab es im Bezirk Kirchdorf zuletzt im Juni 2012. Im Juni 2018 beziehungsweise Juni 2019 betrug die Arbeitslosenquote jeweils 3,3 Prozent“, informiert Julia Bauer und betont: „Unseren regionalen Arbeitsmarkt kennzeichnet weiterhin eine hohe Dynamik.“ Im Verlauf vom Juni sind 245 Personen arbeitslos geworden, 205 haben einen neuen Job aufgenommen und 149 Personen haben sich aus anderen Gründen beim AMS abgemeldet.
Langzeitarbeitslosigkeit
„Aktuell ist die Betroffenheit von Langzeitarbeitslosigkeit durch die Pandemie stärker zu verzeichnen. Diese zu reduzieren ist ein großes Ziel“, betont die AMS-Geschäftsstellenleiterin. Mit Ende Juni waren 148 Personen länger als 12 Monate, das sind 12,9 Prozent aller AMS-Vorgemerkten, beim AMS gemeldet.


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