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Tips Logo  Anzeige, 22.09.2021 09:26

ROSENAU AM HENGSTPASS. Der Rosenauer Traditionsbetrieb RoHol startete mit Juni den Wiederaufbau der Produktionshalle des Furnierwerkes. Diese war durch den Jahrhundertwinter 2019 schwer beschädigt worden. Mittlerweile sind die äußerlichen baulichen Arbeiten abgeschlossen und die Halle wurde in einem kleinen feierlichen Rahmen eröffnet.

  1 / 11   Die Büro- und Ausstellungsräume des Furnierwerkes werden südseitig mit Glaswänden ausgestattet, wodurch ein Blick ins Grüne möglich wird. (Foto: Sophie Kepplinger)

„Holz liegt einfach in unserer DNA“, sagt Geschäftsführer Anton Stöckl, als er auf das Dach des neuen Furnierwerkes, die 30 Meter langen Leimbinder, zeigt. Die rund 2.700 Quadratmeter große Produktionshalle ist in Holz-Mischbauweise gebaut – passend zum Rosenauer Traditionsunternehmen, das seit jeher für seine Furniere, edelfurnierten Platten und technischen Sperrhölzer bekannt ist. Für den unteren, massiven Teil mit den Stahlbetonsäulen ist die Firma Held & Francke, für den oberen Teil die Firma Obermayr zuständig. „Spätestens im Oktober sollten die Bauarbeiten dann zur Gänze abgeschlossen und dicht sein“, berichtet Stöckl. Neben dem Furnierwerk sind in dem neuen Gebäude unter anderem auch Büroräume mit Blick ins Grüne, ein Ausstellungsraum und ein Mitgliederzentrum geplant.

Schnee- und Windlast

„Die Kosten des gesamten Projektes wurden aufgrund der Corona-Krise und den damit einhergehenden Veränderungen am Markt um etwa zehn Prozent teurer“, berichtet Baumeister Siegfried Kniewasser aus Windischgarsten. Stolz sei er aber darauf, dass der Zeitplan so gut wie eingehalten werden konnte. Immerhin habe der Bau alle Beteiligten sehr gefordert: Die genaue Schnee- und Windlast musste exakt berechnet werden, um sicherzustellen, dass die zukünftigen, starken Winter dem Gebäude nichts anhaben können.

„Regionale Produkte für regionale Betriebe“

Das Familienunternehmen beschäftigt derzeit rund 130 Mitarbeiter. Durch das neue Furnierwerk werden etwa 30 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Sie alle lassen Produkte entstehen, die in rund 30 Länder ausgeliefert werden. „Unsere Produkte sind Komponenten von einem fertigen Produkt, die Beispiele reichen von Innenausstattungen im Objekt- und Möbelbereich bis zu tragenden Komponenten in Skiern, das ist vielen bis jetzt noch nicht bekannt“, sagt Julian Stöckl, Gesellschafter der RoHol Vertriebs GmbH und ältester Sohn von Anton Stöckl. Ein gutes Beispiel dafür ist die neue Zentrale der Ing. Dietmar Waser GmbH in Inzersdorf: Dort wurden rund 1.000 Quadratmeter Platten mit Eiche-Edelfurnier der Firma RoHol verbaut. An dem Projekt beteiligt waren die Klinger Möbelbau Ges.m.b.H. & Co KG aus Micheldorf und die Tischlerei Mistlberger aus Ried im Traunkreis. „Gerade in der schnelllebigen Zeit ist die Regionalität in unserem Bereich ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl unserer Lieferanten. So schätze ich die Nähe der Firma RoHol zu unserem Betrieb sehr“, erzählt Jürgen Klinger. Auch Werner Mistlberger zeigt sich erfreut über die Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Produkten: „Speziell die unbürokratische Zusammenarbeit und die Handschlag-Qualität der Firma RoHol hat uns speziell bei diesem Projekt sehr geholfen.“

RoHol Vertriebs GmbH
Hauptstraße 31
4581 Rosenau/Hengstpaß
Tel.: 07566/600-0
E-Mail: office@rohol.at

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