Schulen und Unternehmen ziehen an einem Strang
KIRCHDORF AN DER KREMS. Unter dem Titel „Schule trifft Wirtschaft“ fand in der WKO Kirchdorf ein Treffen zwischen Unternehmens- und Schulvertretern statt. Dabei standen die Zukunftsentwicklungen der Berufe, der regionale Arbeitsmarkt und die Berufserlebnistage am 5. und 6. November in der Stadthalle Kirchdorf im Fokus.

Die Schulen sind für die Unternehmen im Bezirk Kirchdorf wichtige Partner. Immerhin werden in diesen Einrichtungen, die Fachkräfte von Morgen mit Basiswissen ausgestattet. Das schulische Angebot mit der entsprechenden Qualität ist für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort ein wesentlicher Faktor. „Es geht uns darum, Erfahrungen immer wieder auszutauschen, Bewusstsein für die regionale Wirtschaft und gegenseitiges Verständnis zu schaffen. Die Herausforderungen sind sehr unterschiedlich. Letztendlich geht es um das gemeinsame Ziehen an einem Strang, um die Lebensqualität zu sichern“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas.
600 Jugendliche im Alter von 15 Jahren
Die Zahl der 15-Jährigen bleibt laut Statistik in den nächsten Jahren relativ konstant. Rund 600 Jugendliche in diesem Alter leben derzeit im „Lebens- und Wirtschaftsraum Bezirk Kirchdorf“. Das sind wesentlich weniger als noch vor fünfzehn Jahren. Genau um diese Altersgruppe geht es. Wie viele davon machen eine weiterführende Schule und wie viele streben eine Lehrausbildung an? „Es ist uns wichtig, unsere Informationen über die regionalen Berufsmöglichkeiten an die Schüler weiterzugeben. Dabei arbeiten unsere Schulen schon sehr intensiv mit den Unternehmen zusammen. Als Bildungsmanager sehen wir unser Ziel darin gute Rahmenbedingungen für Schüler und Pädagogen zu schaffe“, sagt der Leiter des Schulqualitätsmanagement Franz Payrhuber von der Bildungsregion Steyr-Kirchdorf.
Mitarbeiter in allen Bereichen gesucht
Die beim AMS Kirchdorf gemeldeten rund 1.300 offene Stellen und etwa 100 offenen Lehrstellen zeigen, dass Mitarbeiter in allen Bereichen gesucht werden. Die Zukunftsprognosen für den Wirtschaftsstandort Bezirk Kirchdorf sagen einen höheren Bedarf an Mitarbeitern mit Basis Lehre bis 2030 voraus. „Es geht um das Miteinander in der Region. Eine gute Lebensqualität braucht alle Berufe. Davon sind alle überzeugt. Der Besuch einer weiterführenden Schule wird immer diskutiert werden und das passt auch. Wir wollen in erster Linie die Möglichkeiten, den regionalen Bedarf, die damit verbundenen Zukunftsaussichten aufzeigen und ins Bewusstsein bringen. Die Lehre ist dabei ein guter Weg in die Zukunft“, sagt WKO-Bezirksstellenleiter Siegfried Pramhas.
Die umfangreichen Diskussionen haben gezeigt, wie wichtig der Erfahrungsaustausch ist, um die jeweils andere Sichtweise auch zu verstehen. Vor allem geht es auch darum, oft nur einfache Fragen abzuklären.


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