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KIRCHDORF AN DER KREMS/OÖ. Vor 17 Krankenhäusern in Oberösterreich wurde am Donnerstag auf die derzeitige kritische Corona-Lage in den Spitälern aufmerksam gemacht – so auch vor dem Pyhrn Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf. Der gemeinsame Appell? „Lass dich impfen.“

 (Foto: Sophie Kepplinger)
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Oberösterreichweit sind in den letzten Tagen die Zahlen der aktiven Fälle rasant angestiegen. Die 7-Tages-Inzidenz liegt im Bezirk Kirchdorf bei 286,9 (Stand 21. Oktober, 14:02 Uhr). „Nur klatschen hilft uns nicht. Lass dich impfen“, „Wir sind am Limit“, „Es reicht“, „Fakten statt Fake News“, „Zurück zur Normalität“ und „Für gesunde Weihnachten. Lass dich impfen“ stand auf den Plakaten, die die Mitarbeiter des Pyhrn-Eisenwurzen Klinikums (PEK) Kirchdorf Donnerstagmittag bei der Rettungszufahrt des PEK Kirchdorf hochhielten. Mit dieser Aktion wollen die Spitalsmitarbeiter auf die derzeitige, durchaus kritische Corona-Lage im PEK Kirchdorf aufmerksam machen. „Man hört immer wieder, dass die Lage übertrieben dargestellt wird – aber das stimmt bei Gott nicht“, betont Thomas Mark, Leiter der Abteilung für Innere Medizin am PEK Kirchdorf. Derzeit gibt es im PEK Kirchdorf eine Corona-Station. „Demnächst werden wir allerdings eine zweite eröffnen müssen“, sagt Mark. Damit wären 14 Betten zur Verfügung. Eine Covid-Patientin wird im Moment auf der Intensivstation des PEK Kirchdorf versorgt. Sie liegt auf einem der zwei freien Intensivbetten, die im PEK Kirchdorf für Covid-Patienten hergerichtet sind. „Es ist einfach das Verständnis nicht mehr da, warum sich Leute nicht gegen Corona impfen“, sagt Mark. Er appelliert, die Corona-Schutzimpfungsangebote unbedingt wahr zu nehmen.


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