Gewerkschaft "younion_die Daseinsgewerkschaft" ist im Bezirk Kirchdorf gut aufgestellt
BEZIRK KIRCHDORF. Von Wasserversorgung über Pflegedienstleister bis hin zur Müllentsorgung: Alle öffentlichen Dienstleistungen, an deren Erbringung ein öffentliches Interesse besteht, sind unter dem Begriff „Daseinsvorsorge“ zusammengefasst. Die Fachgewerkschaft „younion_die Daseinsgewerkschaft“ setze 2022 den Schwerpunkt auf eine bessere Entlohnung im handwerklichen Bereich des Gemeindedienstes, informiert Bezirksvorsitzender Bernhard Werner aus Molln.

„Alleine im Bezirk Kirchdorf verzeichnen wir an die 300 Mitglieder, in ganz Oberösterreich sind es mehr als 23.000“, berichtet Bernhard Werner. Der Mollner ist seit 2021 geschäftsführender Bezirksvorsitzender der Fachgewerkschaft „younion_die Daseinsgewerkschaft“. Die Fachgewerkschaft vereint dabei eine Vielzahl an Berufsgruppen. Neben den Bereichen Wasserversorgung, Verkehrsleistungen, Straßenreinigung sowie Abwasser- und Müllentsorgung zählenauch die allgemeine Verwaltung, die Pflegedienstleister oder die elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen zur Daseinsvorsorge.
Schwerpunkte gesetzt
„Neben den jährlich zu führenden Lohnverhandlungen haben wir uns in letzter Zeit intensiv für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in unseren Alten- und Pflegeheimen sowie in den Kindergärten und Horten eingesetzt. Da bleiben wir weiter dran“, berichtet Bernhard Werner. „Darüber hinaus setzen wir uns 2022 schwerpunktmäßig für eine bessere Entlohnung im handwerklichen Bereich des Gemeindedienstes, wie zum Beispiel bei den Bauhofmitarbeitern, ein. Die Verhandlungen mit dem Land sind bereits am Laufen“, berichtet der Mollner.
Gesundheits-Hotline
Von den Mitgliedern sehr gut angenommen werde die 2021 landesweit ins Leben gerufene „Gesundheits-Hotline“, welche auch den Bereich „Mobbing am Arbeitsplatz“ abdeckt. Unterstützt wird die Gesundheit der Mitglieder auch finanziell, indem unter anderem Zuschüsse zu Beiträgen für Fitnessstudios geleistet werden. „Weitere Highlights sind unsere vielen Sportveranstaltungen und Bildungsangebote. Auch führen wir alle zwei Jahre einen Sonderzug – im September führt uns die Bahn nach Lienz in Osttirol“, erzählt Bernhard Werner.


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