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STEINBACH AN DER STEYR. Christian Dörfel ist seit 2002 Bürgermeister (ÖVP) von Steinbach an der Steyr. Im Gespräch mit Tips erzählte er über aktuelle Projekte der Steyrtalgemeinde.

  1 / 2   Die Gemeinde Steinbach an der Steyr erblüht im Frühling in voller Farbenpracht. (Foto: Helmut Dietmaier)

Tips: Was tut sich so in Steinbach? Woran wird derzeit gearbeitet?

Christian Dörfel: Derzeit sind wir noch mit dem Umbau der ehemaligen Raiffeisenbank am Ortsplatz beschäftigt. Dort entsteht bis zum Sommer unser neues, barrierefreies und multifunktionales Dienstleistungszentrum. Aus dem jetzigen Gemeindeamt wird dann ein Homeoffice Center mit mietbaren Büroräumen und Arbeitsplätzen.

Auch der Zukunftsprozess „Steinbach 2030“ startet jetzt wieder. Bis Ende des Jahres soll ein konkreter Maßnahmenplan zusammengefasst werden.

Tips: Welche Projekte stehen in nächster Zeit an?

Dörfel: Im Mai 2023 feiern wir in Steinbach 120 Jahre elektrische Straßenbeleuchtung. Bis dahin werden die Beleuchtungskörper ausgetauscht.

Gemäß dem Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplan werden in den nächsten Jahren die Fuhrparks der Feuerwehren modernisiert. Auch die Feuerwehrhäuser sind zu sanieren. Dieser Investitionsplan wird in Kombination mit den anstehenden Jubiläen umgesetzt, denn: Die Feuerwehr Steinbach wird demnächst 120 Jahre, die Feuerwehr Pieslwang 100 Jahre alt. Das wird definitiv das Jahrzehnt der Feuerwehren.

Tips: Wie ist der Stand der Dinge bei dem Projekt „Steinbacher Wasser 2025“?

Dörfel: Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen – drei Jahre früher als geplant. Dank der guten Planung ging das alles sehr schnell.

Tips: Das Thema „Blackout“ ist im Moment wieder sehr präsent. Wie sehen da die Vorsorgemaßnahmen in der Gemeinde aus?

Dörfel: Die Feuerwehren sind alle mit Notstromaggregaten ausgestattet, ebenso wie die zentrale Kläranlage. Anhand der neuen Richtlinie des Landes OÖ wird in den nächsten Monaten noch einmal überprüft, wie wir in der Gemeinde aufgestellt sind und gegebenenfalls etwas angepasst. Das wird heuer jedenfalls einer unserer Schwerpunkte.

Tips: Wohnen derzeit Vertriebene aus der Ukraine in Steinbach?

Dörfel: 20 Personen aus der Ukraine sind derzeit in sieben privaten Unterkünften in unserer Gemeinde untergekommen. Man merkt, dass es da einen Zusammenhalt gibt.


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