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Megatrends aufgreifen und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts aktiv mitgestalten

Sophie Kepplinger, BA, 21.04.2023 10:18

BEZIRK KIRCHDORF. Die Ausschussmitglieder der WKO Kirchdorf befassten sich bei ihrem Treffen mit aktuellen Megatrends, deren Auswirkungen auf den regionalen Wirtschaftsstandort bereits zu spüren sind.

(v.l.) WKO Obmann Klaus Aitzetmüller, Hannes Schmid (Erdbau Roßleithen), Kuno Haas (Grüne Erde, Pettenbach), FidW-Vorsitzende Stefanie Kopf (Gasthaus Hüthmayr, Kremsmünster), JW-Vorsitzender Martin Schiller (InnoHD, Inzersdorf), Thomas Höfer (Kaufhaus Höfer, Schlierbach), Paul Neuburger (NEUBAUBÜRO, Pettenbach) (Foto: WKO Kirchdorf)

„Trends mit und für Unternehmen zu analysieren und davon die Ableitungen für den regionalen Wirtschaftsstandort zu treffen, sehe ich als unsere zentrale Aufgabe“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller. Bei den Megatrends, die immer wieder in aller Munde sind, handelt es sich vor allem um sehr langfristige, globale Entwicklungen, die den regionalen Wandel beeinflussen. Die aktuellen Trends seien von der Region aufzugreifen, so der Bezirksstellenausschuss der WKO Kirchdorf. „Daher werden wir als sehr ländlicher Raum die Jugend für ihre Zukunft hier begeistern müssen. Es braucht dazu alle Gestaltungskräfte und wir müssen gemeinsam sehr genau darauf achten, welche Entwicklungen wir forcieren und bei welchen wir eher zurückhaltend sein werden“, so der WKO-Obmann.

Potenzielle Arbeitnehmer für die Region begeistern

Gerade seit den letzten fünf Jahren schlägt die demografische Entwicklung spürbar zu. Letztendlich eine Auswirkung der Geburten und Haushaltsentwicklungen in den 80er und 90er Jahren. „“etzt geht es darum, zu analysieren, welche Maßnahmen wir im Bereich der Mitarbeiter in der Region setzen können“, sagt der WKO Obmann. Für die Arbeitgeberbetriebe ist es sehr wichtig, wie die Generationen in Bezug auf das Thema Arbeit ticken und welche Vorstellungen und Einstellungen es dazu gibt. Davon werden diese ihre Maßnahmen ableiten müssen, immerhin werden im Jahr 2030 laut den vorliegenden Berechnungen 3.000 bis 4.000 Stellen nicht besetz werden können.

Wirtschaftszweige ausbauen

Die Digitalisierung wird weiter voranschreiten. Langfristig werden hier entsprechende Wirtschaftszweige im Standort angesiedelt werden müssen. So sind im Bereich der Sparte „Information und Consulting“ die wenigsten Betriebe tätig und damit natürlich eine geringere Anzahl von Arbeitsplätzen angeboten. Soweit es möglich ist, werden die Entwicklungen diesbezüglich in entsprechende Richtungen gelenkt werden müssen. Gleichzeitig ist darauf zu achten, dass die erfolgreiche wirtschaftlichen Schwerpunktsetzungen wie Handwerk und Industrie weiterhin gute Rahmenbedingungen finden. „Diese Stärke in den letzten Jahren mit rund 13.000 Arbeitsplätzen, also mehr als 75 Prozent aller Arbeitsplätze in den Unternehmen, hat wesentlich zur guten Entwicklung der Lebensqualität in der Region beigetragen“, sagt WKO-Obmann Klaus Aitzetmüller.


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