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Kremsmünster entwickelte Basisseminar "Künstliche Intelligenz" für alle Gemeinden in Oberösterreich

Susanne Winter, MA, 02.04.2024 08:27

KREMSMÜNSTER. Jede Branche beschäftigt sich mit der „Künstlichen Intelligenz“, also auch die 438 Gemeinden in Oberösterreich, die auch der Wirtschaftlichkeit und Innovation verpflichtet sind. Reinhard Haider, Amtsleiter von Kremsmünster und E-Government-Beauftragter des OÖ. Gemeindebundes, organisierte im Auftrag des Oö. Gemeindebundes mit dem WIFI Oberösterreich ein Basisseminar für die oberösterreichischen Gemeinden.

Im Kremsmünsterer Rathaus wurde das KI-Seminar bereits abgehalten. WIFI-FIT-Chef Günter Znidersic, Amtsleiter Reinhard Haider und KI-Trainer Alexander Schurr mit einigen der Teilnehmerinnen: Raffaela Söllner, Verena Zeilinger, Katrin Hieslmayr und Lara Holzer (v.l.) (Foto: Marktgemeinde Kremsmünster)

Tausende Beschäftigte der 438 Gemeinden können so ab sofort in einem Seminar alles über die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz (KI) erfahren, die Rahmenbedingungen wie Datenschutz erfahren und ganz besonders in die Tools und deren Nutzen für Gemeinden eintauchen. ChatGPT, Bing-Chat, Midjourney, Mistral & Co werden keine Fremdwörter mehr sein, sondern mittels zu erlernender Befehle (Prompting) im Gemeindeamt die Effizienz erhöhen.

„Das Wissen um die Bedeutung der Begriffe reicht aber nicht aus, es muss eine Basis geschaffen werden. Das beginnt mit dem Verständnis und setzt bei der praktischen Anwendung und Umsetzung fort. Das Firmen-Intern-Training (FIT) des WIFI OÖ. stellt seine Seminarplattform dafür zur Verfügung, den Trainer Alexander Schurr und wickelt auch sämtliche Buchungen ab. Damit konnten wir ganz rasch die Inhalte wie erfolgreiche Anwendungsfälle von KI in der kommunalen Verwaltung sowie praktische Übungen wie das Erstellen von Texten, die heutigen und zukünftigen Möglichkeiten der Protokollführung und Dokumentation, Bilderstellung und Bearbeitung entwickeln“, freut sich Reinhard Haider: „Der Grundgedanke ist: ,Die Gemeinden haben eine Vorbildfunktion und sollten einen verantwortungsbewussten und unterstützenden Umgang mit KI gewährleisten, sowohl intern als auch in der Interaktion mit den Bürgern'. Von der Optimierung von Verwaltungsprozessen bis hin zur Verbesserung der Bürgerdienste – KI bietet zahlreiche Chancen, die Effizienz zu steigern und die Bürgernähe zu erhöhen.“

Kremsmünster startet

Im Kremsmünsterer Gemeindeamt wurde das erste KI-Basisseminar abgehalten und die Beschäftigten waren begeistert über die neuen Möglichkeiten. Das Seminar ist seit Anfang April verfügbar und wurde bereits von vielen Gemeinden im Voraus gebucht. Es eignet sich gleichermaßen für Führungskräfte und alle Mitarbeiter in den Gemeinden. Auch Politiker sind herzlich willkommen. Das Angebot kann als In-House-Seminar für eine Gemeinde im Rathaus (Günter Znidersic, Tel.: 0664 3339845, E-Mail: guenter.znidersic@wifi-fit.at) oder als normaler WIFI-Kurs in Linz (Eldin Bradaric, Tel.: 05 70007357, E-Mail: eldin.bradaric@wifi-fit.at) gebucht werden und kostet rund 100 bis 140 Euro für vier Stunden.

Am Puls der Zeit

Reinhard Haider ist als Obmann des FLGOÖ (Fachverband der leitenden Gemeindebediensteten in OÖ) überzeugt: „Mit dieser aktuellen Schulung haben wir Gemeinden den Finger am Puls der Zeit. Die Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Auch die Gemeinden werden die Vorteile nützen, dabei aber die natürliche und emotionale Intelligenz stets im Vordergrund halten.“


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