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Junge Wirtschaft erhielt Einblick in innovativen Barbershop und traditionsreiche Baufirma

Susanne Winter, MA, 24.05.2024 10:33

KREMSMÜNSTER. Unter dem Titel „Style & Structure – Zwischen Barbershop und Baufirma“ lud die Junge Wirtschaft zu einer Abendveranstaltung in Kremsmünster ein. Sarah und Andi Lehner gaben in ihrem „zweiten Wohnzimmer“, dem Premium Herrenfriseur und Barbershop „Kopfsache“, wertvolle Tipps über digitale Möglichkeiten zur Kundengewinnung. Im Anschluss erzählte Peter Schutti, wie er sein Unternehmen durch die unruhigen Zeiten der Braubranche führt.

Andi Lehner, JW-Vorsitzender Martin Schiller, Peter Schutti und Sarah Lehner (v.l.) (Foto: Winter)
  1 / 4   Andi Lehner, JW-Vorsitzender Martin Schiller, Peter Schutti und Sarah Lehner (v.l.) (Foto: Winter)

2013 als Friseursalon gegründet, ist „Kopfsache“ heute – am selben Standort in Kremsmünster – ein Premium Herrenfriseur und Barbershop. „Man muss sich positionieren, sonst hat man keine Chance“, wissen die beiden Unternehmer. Sarah Lehner gibt zudem seit September die Scheidetechnik der heutigen Zeit in Seminaren weiter. In der „Kopfsache Academy“ bieten Sarah und Andi Lehner auch Dienstleistungscoaching für Friseur-Unternehmer.

Dass Handwerk auch digital geht, beweist das umtriebige Paar mit seinem YouTube-Kanal. 22.000 Follower verfolgen ihre Videos. Durch Zufall sind die beiden im Sommer 2023 auf ASMR (Autonomous Sensory Meridian Response) gestoßen. Durch das Ansehen, oder vielmehr Anhören, ihrer Videos erreichen die Zuhörer einen Zustand großer Entspannung und Ruhe. Seitdem vermarkten die „YouTuber“ erfolgreich die Geräusche, die beim Schneiden entstehen.

Das Erfolgsrezept der Jungunternehmer? „Wir haben greifbare Ziele für uns definiert“, sagt Andi Lehner und seine Frau ergänzt: „Es gibt kein Scheitern, alles hat einen Grund. Man darf in schlechten Zeiten nie den Fokus verlieren.“

Vom Lehrling zum Chef

Herausfordernde Zeiten liegen auch hinter Baumeister Peter Schutti. 1998 hat er seine Maurer-Lehre bei der Firma Rankl in Kremsmünster begonnen, anschließend bei größeren Firmen gearbeitet, um dann wieder zurückzukehren. 2021 hat er den Traditionsbetrieb übernommen – zu einer Zeit, in der die Bauwirtschaft florierte. Nach einem Wachstum auf bis zu 15 Mitarbeiter im Jahr 2022, entschied sich Peter Schutti für eine Umstrukturierung. „Ich wollte selbst wieder vom Büro zurück auf den Bau“, so der Unternehmer, der die Schutti Bau GmbH mit aktuell sieben Mitarbeitern eher klein halten möchte. „Weniger ist ab und zu mehr“, betont Schutti.


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