Lange Nacht der Forschung war ein Riesenerfolg im Bezirk Kirchdorf
BEZIRK KIRCHDORF. Zum ersten Mal nahm der Bezirk Kirchdorf an der Langen Nacht der Forschung teil. Über 40 spannende Forschungsstationen standen den Besuchern zur Verfügung und das Interesse war überwältigend. Von 17 bis 23 Uhr nutzten zahlreiche Familien, Schüler, Studierende und Interessierte aller Altersgruppen die Gelegenheit, die faszinierende Welt der Wissenschaft und Technik zu erkunden. Das Thema MINT – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – stand im Mittelpunkt.

Der Bezirk Kirchdorf präsentierte sich an sechs geografischen Standorten, die durch kostenlose Shuttle-Busse bequem miteinander verbunden waren. Diese sorgten für eine stressfreie Erkundungstour und ermöglichten es den Besuchern, möglichst viele Forschungsstationen zu erleben. Jeder Standort bot einzigartige Einblicke und Mitmach-Stationen, die die Besucher aktiv einbezogen und zum Staunen brachten.
Besonders hervorzuheben ist die Vielfalt und Qualität der präsentierten Themen. Von automatisierten Überwachungssystemen im Druckgussprozess bei der TCG Unitech GmbH über die Zukunft des Smart-Home bei der EBG group bis hin zu den faszinierenden Plasma- und Energieforschungsthemen bei der MBK Rinnerberger GmbH – jede Station bot etwas Besonderes.
Das Technologie- und Innovationszentrum Kirchdorf (TIZ) war ein zentraler Anlaufpunkt und beeindruckte mit einer Vielzahl von Ausstellern und Themen. Hier konnten Besucher unter anderem erfahren, wie MINT spielerisch entdeckt werden kann, wie Licht gebündelt und geleitet wird, und wie innovative Bereifungstechnologien die Zukunft nachhaltig verändern können. Besonders spannend waren die Vorführungen und MINT-Mitmach-Stationen, die vom TIZ-Team mit der MINT-Region Traunviertel, von Bernegger GmbH, heimic solution gmbh, Inline Solution e.U., Innovation-Farm Edtbauer, KTLA – Die Lehre mit HTL-Matura, MIBA, SimpaTec GmbH und der Technologiegruppe Kremstal gestaltet wurden.
Auch bei Haidlmair Werkzeugbau und der Greiner AG wurden die Besucher mit aufregenden Themen konfrontiert, von der Kombination von Fräsbearbeitung und 3D-Druck bis hin zu innovativen Recyclinglösungen für Kunststoffprodukte. Die Präsentationen und Workshops zeigten nicht nur die neuesten Technologien, sondern machten auch deutlich, wie diese unseren Alltag und die Zukunft beeinflussen können.
Die nächste Gelegenheit, die faszinierende Welt der Wissenschaft und Technik kennenzulernen, bietet sich bei der Kirchdorfer Talentewoche vom 10. bis 12. Juli im TIZ Kirchdorf.
Statements der Ausstellungsstandorte
Sarah Mettner, GREINER AG: „Wir sind überwältigt vom großen Interesse der Besucher. Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere Forschungsstationen begeistern konnten. Diese Veranstaltung hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, Wissenschaft und Technik der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“
Rene Haidlmair, Haidlmair Werkzeugbau: „Es war eine großartige Erfahrung, unser Unternehmen als Weltmarktführer präsentieren zu können und zu zeigen, wie sehr wir auf Ausbildung setzen. Ein besonderes Highlight war die Anwesenheit unseres Schmiedemeisters, der vor 61 Jahren bei uns angefangen hat. Solche Momente sind unbezahlbar und zeigen die Tiefe unserer Tradition und Innovationskraft.“
Robert Rinnerberger, MBK Rinnerberger: „Die Einblicke in die Plasma- und Energieforschung haben die Besucher fasziniert. Es war eine wunderbare Gelegenheit, die Komplexität und Bedeutung dieser Themen anschaulich zu machen und ein breites Publikum dafür zu begeistern.“
Thomas Gerstmayr, EBG: „Es war schön zu sehen, wie sich die Besucher für Elektrotechnik begeistern konnten. Die zahlreichen Fragen und das rege Interesse haben uns gezeigt, dass Elektrotechnik ein Thema ist, das viele Menschen bewegt und interessiert.“
Philipp Pertl, TCG-Unitech: „Die Veranstaltung war faszinierend. Es war toll zu erleben, wie unsere Innovationen und Forschungsprojekte, insbesondere jene unserer KTLA-Schüler, auf so viel Interesse gestoßen sind. Diese Nacht hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, Forschung und Entwicklung zu fördern und sichtbar zu machen.“
Matthäus Radner, TIZ Kirchdorf: „Es war großartig zu sehen, wie viele Menschen ,MINT-gemacht' haben. Diese Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig und attraktiv die MINT-Fächer sind. Ich appelliere an alle, sich beim Projekt ,MINT-Region Traunviertel' zu engagieren und das Thema noch viel mehr Menschen begreifbar und erlebbar zu machen. Gemeinsam können wir die Zukunft gestalten.“


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