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Oö. Gemeinde-Hilfspaket: Wie viel Geld jede Gemeinde im Bezirk Kirchdorf erhält und wofür es verwendet wird

Sophie Kepplinger, BA, 18.06.2024 18:01

BEZIRK KIRCHDORF. Angesichts einer finanziellen Überlastung vieler Gemeinden unterstützt das Land OÖ diese mit Sondermitteln in Höhe von 50 Millionen Euro. Knapp 2,2 Millionen Euro stehen den Gemeinden im Bezirk Kirchdorf zur Verfügung. Tips fragte bei einigen Bürgermeistern nach, wie sie das Geld investieren.

Oö. Gemeinde-Hilfspaket: Wie viel jede Gemeinde im Bezirk Kirchdorf erhält. (Foto: Tips)
Oö. Gemeinde-Hilfspaket: Wie viel jede Gemeinde im Bezirk Kirchdorf erhält. (Foto: Tips)

Aufgeteilt wurde das 50-Millionen-Euro-Hilfspaket nach der Einwohnerzahl sowie der Finanzkraft der Gemeinden. Für eine faire Verteilung wurde ein Mindestbeitrag von 60.000 Euro festgelegt, den jede Gemeinde fix erhält. In welche Projekte die zusätzlichen Mittel investiert werden, bleibt den Gemeinden dabei selbst überlassen.

Wartberg investiert in Pumptrack und Stromspeicher

„In Wartberg wird das Geld für den neuen Pumptrack beim Generationenpark verwendet. Der restliche Teil dient dazu, Stromspeicher für die PV-Anlagen anzukaufen“, verrät Bürgermeister Franz Karlhuber (ÖVP).

Roßleithen hat Nachhaltigkeit und Energieeffizienz im Fokus

„In diesem Arbeitsjahr setzen wir in Roßleithen den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit“, informiert Bürgermeister Kurt Pawluk (SPÖ). In diesem Sinne werde auch das Geld eingesetzt: Ein Teil solle etwa für den Heizungstausch im Kindergarten verwendet werden. „Den Großteil legen wir auf Rücklage, um es in spätere Projekte, wie den Bau eines vierten Löschwasserbehälters, zu investieren“, so Pawluk.

Kindergarten im Zentrum ist Herzensprojekt in Micheldorf

Der Micheldorfer Gemeinderat hat beschlossen, das Geld noch nicht konkret in ein Projekt zu investieren. „Wir haben kein ausgeglichenes Budget und legen das Geld deshalb auf Rücklage. Wir entscheiden bis Jahresende, in welchen Bereichen wir es investieren“, berichtet Bürgermeister Horst Hufnagl (SPÖ). In Frage kommen beispielsweise das „Herzensprojekt“ Zentrumskindergarten oder die Deckung von inneren Darlehen.

In Ried liegt das Geld auf einer Rücklage

Auch in Ried liegt das Geld auf einer Rücklage. „Im Nachtragsvoranschlag entscheidet der Gemeinderat, wo es am sinnvollsten einzusetzen ist“, informiert Bürgermeister Stefan Schöfberger (SPÖ). Anstehende Projekte wären, laut dem Ortschef, ein Kindergarten-Zubau, ein Trainingsplatz, ein Kommandofahrzeug für die Feuerwehr Ried, die Sanierung eines Feuerwehrautos, ein Gerät zur Grünraumpflege für den Bauhof und Gebäudesanierungen.

Steinbach/Steyr investiertins Feuerwehrwesen

In Steinbach an der Steyr fließe das Geld in kleinere Projekte, für die es sonst keine Förderung gibt. „Etwa im Bereich Feuerwehrwesen, Freibad und Kinderbetreuung“, so Bürgermeister Christian Dörfel (ÖVP).

Neubau des Kindergartens in Windischgarsten

In Windischgarsten werde die Finanzspritze für „investive Einzelvorhaben“ wie der Neuorientierung des Kindergartens verwendet. „Beim Projekt Kindergarten fallen heuer die ersten Planungskosten an. Der Rest wird rückgestellt für den Neubau in 2025“, berichtet Bürgermeister Bernhard Rieser (SPÖ).


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