Leicht rückläufig: 1.402 Personen im Bezirk arbeitslos gemeldet
BEZIRK KIRCHDORF. Die Arbeitslosenquote im Bezirk Kirchdorf lag mit Ende Februar 2026 bei geschätzten 5,4 Prozent. Insgesamt waren 1.402 Personen beim Arbeitsmarktservice (AMS) als arbeitsuchend vorgemerkt. Das entspricht einem Rückgang von 38 Personen beziehungsweise 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit hat sich im Vorjahresvergleich erneut abgeflacht und liegt über dem oberösterreichischen Durchschnitt von minus 1,5 Prozent.
Bewegung am Arbeitsmarkt
Im Februar wurden 277 Personen neu arbeitslos gemeldet, das sind 26 weniger als im Vorjahresmonat (minus 8,6 Prozent). Gleichzeitig beendeten 474 Personen ihre Arbeitslosigkeit, um 16 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (plus 3,5 Prozent). 286 Personen nahmen eine Beschäftigung auf, um eine Person weniger als im Vorjahr (minus 0,3 Prozent).
Die Zahl der unselbständig Beschäftigten lag mit Ende Jänner 2026 bei 24.437 Personen und damit leicht unter dem Wert vom 31. Jänner 2025.
Weniger offene Stellen
Ende Februar waren beim AMS Kirchdorf 737 offene Stellen gemeldet, das sind um 114 oder 13,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Zudem waren 42 sofort verfügbare Lehrstellen gemeldet (minus 17 bzw. 28,8 Prozent) sowie 52 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (minus zwei bzw. 3,7 Prozent).
Unterschiede nach Alter und Ausbildung
Nach Altersgruppen zeigt sich im Vorjahresvergleich unter anderem ein Rückgang bei den 25- bis 29-Jährigen (minus 16,8 Prozent) sowie bei den 40- bis 49-Jährigen (minus 8,6 Prozent). Zunahmen gab es unter anderem bei den 50- bis 59-Jährigen (plus 5,4 Prozent) und bei Personen ab 60 Jahren (plus 13,3 Prozent).
Nach höchster abgeschlossener Ausbildung waren 555 Personen mit Pflichtschulabschluss arbeitslos gemeldet (minus 11,6 Prozent), 593 mit Lehrabschluss (plus 4,4 Prozent) sowie 114 mit höherer Ausbildung (plus 2,7 Prozent). Insgesamt waren 1.402 Personen arbeitslos vorgemerkt.
Günter Schmied betont: „Das AMS informiert, unterstützt und fördert Arbeitsuchende und Unternehmen.“


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