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KIRCHHEIM. Knapp 50 Tage, nachdem er sein Amt als Wirtschafts-Landesrat antrat, absolvierte Markus Achleitner (ÖVP) seinen ersten Bezirkstag im Bezirk Ried – für ihn eine Gelegenheit, „mir selbst ein Bild zu machen und aus erster Hand im Gespräch mit den Menschen zu erfahren, was ihre Anliegen und Wünsche sind“.

Landesrat Markus Achleitner (2. v. l.) mit (v. l.) dem Rieder Wirtschaftskammer-Obmann Josef Heißbauer, dem Bürgermeister von Kirchheim Bernhard Kern und dem Präsidenten des Sportfliegerclubs Ried-Kirchheim Manfred Schaurecker (Foto: Tips)

Auf seine neue Aufgabe habe er sich mit etwa 250 Gesprächen vorbereitet, damit er sofort starten könne: „Ich brauche keine Schonzeit oder 100 Tage.“

Er wolle etwas schaffen, was in der Wirtschaft selbstverständlich, in der Politik aber eher selten ist: den „langfristigen Blick in die Politik bringen“ und über die nächsten Wahltermine hinausschauen. Deswegen heiße seine Strategie auch „Fit für Future – Oberösterreich 2030“.

Facharbeitermangel

Momentan laufe die Wirtschaft in Oberösterreich und gerade auch im Bezirk Ried sehr gut – um dieses Niveau zu halten, müssten Lösungen für das Problem des Facharbeitermangels gefunden werden. Achleitner setzt dabei auf das Qualifizieren, Aktivieren und neu Gewinnen von Arbeitskräften. „Die besten Jobaussichten und Verdienstchancen haben Jugendliche als Facharbeiter nach einer Lehre.“

Auf der einen Seite müssten Arbeitslose auf allen Ebenen besser qualifiziert werden, andererseits sagte Achleitner: „Wir verlangen von den Arbeitslosen auch, flexibler zu werden und werden da und dort an den Zumutungsbestimmungen drehen.“

Tourismus

Im Tourismus soll die Effizienz durch Kooperationen auf allen Ebenen und Zusammenlegungen von Tourismusverbänden gesteigert werden. „Wir sind auf Kurs, dass wir in Oberösterreich 20 Verbände haben werden“, sagte Achleitner. Der Tourismusverband S“Innviertel und die Stadt Ried seien bei ihren Gesprächen „schon sehr weit“.

Weit oben auf Achleitners Agenda ist der Breitbandausbau mit Glasfaser: „Wir müssen den ländlichen Raum mindestens so ausbauen wie in den Städten.“


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