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KIRCHSCHLAG/BEZIRK URFAHR-UMGEBUNG. Elfriede Schoißengeyr ist eine der wenigen Leihomas im Bezirk. Sie unterstützt Familien bei der Kinderbetreuung und hilft aus, wenn sie gerade gebraucht wird.

Leihoma Elfriede Schoißengeyr mit einem ihrer Leihenkerl.
  1 / 4   Leihoma Elfriede Schoißengeyr mit einem ihrer Leihenkerl.

Mit den Kindern basteln, Lego spielen, die Natur entdecken, bei den Hausaufgaben unterstützen, die Kinder vom Kindergarten abholen und ihnen Geschichten vorlesen – ein typischer Tag einer Leihoma. Schoißengeyr ist derzeit Leihoma bei zwei Familien. „Es ist schön mit den Kleinen etwas zu unternehmen. Man entwickelt eine Beziehung zu ihnen, hat eine Menge Spaß und viel zu lachen. Besonders schön ist es, wenn man dabei zusehen kann, wie sie sich entwickeln und immer wieder Neues lernen“, erzählt die Kirchschlagerin.

Viel Erfahrung

Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern hat sie viele – als ehemalige Kindergartenhelferin, Spielgruppenleiterin und Mutter von drei Kindern. Der Oma-Dienst bietet Familien ergänzende Betreuung zu den Randzeiten, wenn Kindergarten und Schulen geschlossen und die Eltern noch nicht zu Hause sind. Die Kinder werden dabei bei sich zu Hause betreut, damit sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Unterstützung der Eltern

„Die Leihomas sind als Unterstützung für Familien da, wie es richtige Omas sind. Gerade wenn die Familie keine Verwandten in der Nähe hat, dann ist eine Leih­oma eine große Hilfe“, sagt Evi Kapplmüller, Koordinatorin des Omadienstes des Katholischen Familienverbandes. Die Nachfrage nach Leihomas ist groß. „Wir sind immer auf der Suche nach Frauen, die Freude und ein bisschen Erfahrung in der Arbeit und Betreuung von Kindern haben.“

Leihomas gesucht

Frauen, die Leihomas werden wollen, können sich bei Kappl­müller melden. Nach einem Infogespräch wird geklärt, welche Familie in Frage kommt. Dabei werden die Zeiten, der Wohnort und auch das Alter der Kinder berücksichtigt. Danach findet ein Treffen zwischen der Leihoma und der Familie statt. „Wichtig ist, dass sich alle sympathisch sind, damit eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut werden kann“, erklärt Kapplmüller. Wenn alles passt, werden weitere Vereinbarungen direkt zwischen der Familie und der Leihoma getroffen. Betreut werden Kinder vom Säuglings- bis hin zum Volksschulalter.

Verpflichtend für die Leihomas ist ein Basisseminar. Der katholische Familienverband vermittelt die Leihomas, hilft bei Fragen und Problemen und unterstützt auch bei weiteren Kursen und Seminaren. Manche Leihomas verbringen nur ein paar Stunden bei einer Familie, andere betreuen mehrere Familien. „Die Omas und Familien bereichern sich gegenseitig“, sagt Kapplmüller. Weitere Infos bei Evi Kappl­müller, Tel. 0732/7610-3432, Mail: omadienst-ooe@familie.at


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