Integratives Ferienlager: "Das Singen macht mir sehr viel Spaß!"
KLAFFER/BEZIRK ROHRBACH. Zum 13. Mal fand in der vergangenen Woche im Mühl-Fun-Viertel das integrative Feriencamp des Arcus Sozialnetzwerkes statt. 18 Kinder und Jugendliche zwischen neun und 28 Jahren hatten gemeinsam Spaß. Vor allem das gemeinsame Singen war ein Highlight.

„Liebeskummer lohnt sich nicht my Darling – schade um die Tränen in der Nacht“: Laut und mit viel Begeisterung singen die Teilnehmer, Betreuer und Helfer des integrativen Ferienlagers im Aufenthaltsraum des Mühl-Fun-Viertels. Sie sitzen im Kreis, Lagerleiterin Caroline Nösslböck schlägt auf die Saiten ihrer Gitarre. Es wird geklatscht und auch Trommeln kommen zum Einsatz. „Das gemeinsame Singen macht mir viel Spaß“, sagt Andi aus Neufelden, der schon mehrmals am Sommercamp teilgenommen hat. „Es ist immer wieder ein Erlebnis.“ Eine Woche lang waren die Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigung sowie die zwölf Betreuer und ehrenamtlichen Helfer in Klaffer, um gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Das Programm ist vielfältig: Kanu-Fahren, Basteln, Sketches-Spielen, eine gemeinsame Schatzsuche, der Besuch von Künstlern und Musikern und noch viel mehr stand an diesen Tagen am Programm.
Eltern entlasten
„Wenn es morgen schön wird, gehen wir baden“, informiert die Lagerleiterin ihre Schützlinge am Tag, als sie Besuch von der Zeitung hatten. Neben den vielen Spaß-Aktivitäten stand auch fleißiges Proben am Programm. Der Grund: Am letzten Tag des Ferienlagers wird den Eltern und Sponsoren eine Vorführung geboten. Veranstaltet wird das Camp, um die Freizeitgestaltung zu fördern und auch die Eltern beeinträchtigter Kinder zu entlasten. Finanziert wurde es unter anderem mit den Erlösen vom Konzert der Polizeimusik, veranstaltet vom Lions-Club am 11. Juni im Centro, sowie von Spenden der Ireka-Stiftung oder der Pfarre Ulrichsberg.


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