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KLAFFER/BEZIRK ROHRBACH. Beim alljährlichen Integrativen Ferienlager des Arcus Sozialnetzwerks erlebten die Teilnehmer wieder Freude, Gemeinsamkeit und Solidarität.

  1 / 7   Mit selbst gebastelten Stabpuppen wurde zum Abschluss des Ferienlagers eine Vorführung gestaltet. Foto: Steinmayr

„Die Freude und das viele Lachen dieser Woche werden alle, die dabei waren, noch lange in sich tragen“, ist Organisator Heinrich Steinmayr überzeugt. Nachdem er vor kurzem in Pension gegangen ist, war er erstmals selbst als Betreuer und Leiter beim Integrativen Ferienlager vor Ort.

Bereicherung für alle

Dieses fand heuer zum 16. Mal im Mühl-fun-viertel in Klaffer statt und ist mittlerweile nicht mehr wegzudenken. „Sowohl für die Teilnehmer, von denen einige von Anfang an immer wieder dabei sind, als auch für die Angehörigen, sind diese sieben Tage, in denen sie die beeinträchtigten Angehörigen in guten Händen wissen, eine große Bereicherung“, weiß Steimayr. „Für viele von ihnen ist es die einzige Woche im Jahr, wo sie unbeschwert Urlaub machen können.“

Singen, spielen, tanzen

14 Teilnehmer mit und ohne Beeinträchtigung erlebten in dieser Woche bei Spiel, Singen, Abenteuer und kreativer Betätigung Freude und Gemeinsamkeit, aber auch Rücksichtnahme und Solidarität. Höhepunkte der Woche waren die Auftritte eines Zauberers, einer Musikgruppe, zu deren Klängen auch viel getanzt wurde, das Lagerfeuer mit Wurstgrillen sowie eine Schatzsuche. Unter Anleitung einer professionellen Puppenspielerin im Betreuungsteam, entstanden kreative Stabpuppen, mit denen eine Geschichte erarbeitet und bei der Abschlussveranstaltung den Eltern, Angehörigen, Spendern und Sponsoren vorgeführt wurde.

Auf Spenden angewiesen

Finanziert wird die Ferienwoche von jeher durch Teilnehmerbeiträge, verschiedene soziale Institutionen sowie durch Spenden und Erlöse aus Benefizveranstaltungen. „Für die Teilnahme von nicht beeinträchtigten Kindern wird die Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendhilfe des Bezirkes gepflegt. Für die Kinder aus dieser Zielgruppe ist diese Woche ebenfalls eine große Bereicherung“, sagt Heinrich Steinmayr, der für 2020 das Mühl-fun-viertel bereits wieder für eine Woche reserviert hat.


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