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KLAFFER. Zum dritten Mal hat Franz Wintersberger das Ziel beim Ironman in Lanzarote erreicht. Zwar war er mit der Zeit nicht so zufrieden - dennoch überwog am Ende der Stolz, den schwierigen Triathlon beendet zu haben.

  1 / 2   Zum dritten mal hat der 53-jährige Franz Wintersberger aus Klaffer das Ziel beim anspruchsvollen Ironman in Lanzarote erreicht.

Mit seinen 53 Jahren zählte der Extremsportler aus Klaffer schon zu den älteren Teilnehmern beim Bewerb auf der spanischen Insel im Atlantik, der zu den anspruchvollsten Ironman der Welt zählt. 3,8 Kilometer Schwimmen im kalten und welligen Atlantik galt es zuerst zu bewältigen - hier kämpfen viele Athleten mit Schwindel und Übelkeit, wenn sie danach wieder festen Boden unter der Füßen hatten.

Die anschließende 180 Kilometer lange Radstrecke führte durch die schwarze Lavawüste mit seinen Vulkankegeln. Grünflächen und Bäume finden sich kaum, dafür umso mehr Geröll und erstarrte Lava. Diese karge Landschaft passt für Wintersberger perfekt zur Herausforderung Ironman. Die Radstrecke ist mit mehr als 2500 Höhenmetern sehr anspruchsvoll, „einen Großteil der Strecke kämpft man mit starkem Gegenwind, teilweise ist der Asphalt sehr schlecht, es gibt keinen Schatten und große Hitze“, schildert der Sportler.

Damit aber noch immer nicht genug: Zum Abschluss mussten die Teilnehmer noch ein Marathon entlang der Küste hinter sich bringen. Spätestens hier hieß es, Zähne zusammenbeißen, Schmerzen ausblenden und sich ins Ziel kämpfen.


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