In Kleinzell tagt zum ersten Mal der Bürgerrat
KLEINZELL. Als Meilenstein des im Frühjahr gestarteten Agenda 21-Prozesses tagt Anfang November zum ersten Mal ein Bürgerrat. Oberstes Ziel ist es, die Bevölkerung bei der Gestaltung der Zukunft mitreden zu lassen.

Die Kleinzeller miteinzubeziehen ist Bürgermeister Klaus Falkinger schon immer wichtig: Es gibt einen Jugend-Rat, eine FH-Studie zum Thema „Kleinzell & Du“ wurde erarbeitet, jetzt wurde der Agenda 21-Prozess gestartet, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. „Das ist direkte Demokratie. Unsere Bürger sollen mitreden und ihre Meinungen kundtun“, bringt es Falkinger auf den Punkt.
Workshops mit allen Generationen
Dafür wurde ein Kernteam gegründet, das nun eine Reihe an Aktionen zur aktiven Bürgerbeteiligung durchführt. Im Juli fand bereits ein Zukunftstag statt, bei dem rund 150 Kleinzeller aller Altersgruppen vertreten waren. Wohnbau, Zuzug, Kinderbetreuung oder Nahversorgung kristallisierten sich dabei als wichtige Themen heraus.
15 Kleinzeller ausgewählt
Diese und andere Punkte sollen jetzt vom Bürgerrat genauer ausgearbeitet werden. 15 zufällig ausgewählte Ortsbürger begeben sich dafür eineinhalb Tage in Klausur und denken unter professioneller Anleitung durch die SPES-Akademie intensiv über die Zukunft in der Gemeinde nach.
Bürgercafe am 20. November
Die Ergebnisse werden beim Bürgercafe am 20. November (19.30 Uhr, im Gasthaus Scharinger) präsentiert, zu dem wieder der ganze Ort eingeladen ist. „Mit dem Agenda 21-Prozess soll ein Zukunftsleitbild entworfen werden, das dem Gemeinderat bei wichtigen Entscheidungen als Richtlinie dient“, erklärt der Bürgermeister.
Lebenswerte Gemeinde
Dass sich die Leute schon jetzt wohl fühlen in Kleinzell, zeigt der rege Zuzug – dem größten im Bezirk. „Wir nähern uns der 1.600 Einwohner-Marke“, zeigt Klaus Falkinger auf. Er freut sich auch über den guten Zusammenhalt und das rege Vereinsleben.
Neben ausreichend Bauland sorgt die Gemeinde auch für leistbare Wohnungen für die jungen Leute: Am 28. November wird das „Junge Wohnen“ an die künftigen Besitzer übergeben. Auf der Edwiese entstehen außerdem acht Doppelhäuser, von denen noch drei frei sind. Mehr Infos am Gemeindeamt.


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