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KLEINZELL. Zwölf leistbare, bedarfsorientierte und hochwertige Wohnungen für junge Leute wurden in Kleinzell an die künftigen Bewohner übergeben. Damit fand das vor vier Jahren gestartete Erfolgsprojekt eine Fortsetzung im Bezirk Rohrbach.

Schlüsselübergabe an die künftigen Bewohner (v.l.): LH-Stv. Manfred Haimbuchner, LAbg. Josef Rathgeb, LAbg. Ulli Wall, Lydia Hauer, Bgm. Klaus Falkinger, Stefan Hutter, WSG Foto: Land OÖ/Heinz Kraml

Der Initiative Junges Wohnen liegt die „Verordnung der oö. Landesregierung über die Förderung von Mietwohnungen für junge Menschen“ zugrunde. Diese sieht eine Kostenlimitierung vor: Nicht, indem billig gebaut wird, sondern vielmehr wurden technische Spezifikationen an die Bedarfsträger angepasst und zeitgemäße, nachhaltige und qualitative Standards angelegt.

Premiere für den Bezirk

2014 gestartet, hat die Wohnbaugenossenschaft WSG nun in Kleinzell ihr drittes „Junges Wohnen“ in Oberösterreich und das erste im Bezirk Rohrbach realisiert. Alle zwölf Wohnungen (von 45 bis 65 m2) sind bereits vergeben. „Das zeigt, dass bedarfsorientiertes Bauen und eine Anpassung an die Zielgruppe voll im Trend liegen und gerne angenommen werden. Die Gemeinden und Bauträger haben erkannt, dass das Junge Wohnen extrem gefragt ist“, betont Wohnbaureferent Manfred Haimbuchner.

Die Abteilung Wohnbauförderung trägt mit einem Förderdarlehen von 552.190 Euro mehr als die Hälfte der Gesamtkosten und wird so ihrem Anspruch an leistbares Bauen und Wohnen gerecht.

Wichtig für gesunde Entwicklung einer Gemeinde

Binnen ein paar Tagen waren die Wohneinheiten vergeben, informiert Kleinzells Bürgermeister Klaus Falkinger. Für ihn ein Zeichen, dass „das Interesse in Kleinzell zu leben sehr groß ist. Der schön gelegene Bau in der Nähe des Ortszentrums ist eine Bereicherung für die Gemeinde und soll auch eine Garantie sein, dass unser intaktes Orts- und Vereinsleben weiterhin belebt wird.“ Denn für eine gesunde Entwicklung einer Gemeinde sei es wichtig, dass die Jugend im Ort bleibt, ist Falkinger überzeugt.


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