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KREMS. Ein Küchenbrand in einem Hochhaus im Stadtteil Mitterau forderte am Samstag die Kremser Feuerwehr. Ein Bewohner musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.  

Feuerwehreinsatz am Samstag in der Mitterau Foto: FF Krems/ D. Seifritz
Feuerwehreinsatz am Samstag in der Mitterau Foto: FF Krems/ D. Seifritz

Am Samstag wurde die Kremser Feuerwehr per Notruf über Rauchaustritt aus einer Wohnung im ersten Stock eines Hochhauses in der Mitterau verständigt. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Bewohner den Kleinbrand in der Küche bereits selbst gelöscht hatte. Der Mann hatte die Wohnung mit seinem Hund zwar selbständig verlassen, wies aber starke Anzeichen einer Rauchgasinhalation auf, weshalb der Rettungsdienst angefordert wurde. Bis zu dessen Eintreffen betreuten Feuerwehr und Angehörige den Bewohner, der dann vom Roten Kreuz ins Universitätsklinikum Krems gebracht wurde.

Wohnung von Rauch befreit 

Unterdessen setzte die Feuerwehr einen Rauchverschluss, der verhindern sollte, dass sich der Brandrauch im Stiegenhaus ausbreitet. Danach drang ein Atemschutztrupp in die Küche vor. Mit einer Kübelspritze führten die Feuerwehrkräfte Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten mit einer Wärmebildkamera die in Mitleidenschaft gezogene Einrichtung. Um die letzten Glutnester abzulöschen, montierten sie einige Hängekästen und einen Kühlschrank ab. Außerdem wurde die gesamte Wohnung mittels Druckbelüftung vom Rauch befreit. Als zusätzliche Maßnahme wurde die Rauch- und Wärmeabzugseinrichtung aktiviert, sodass etwaige Rauchreste auch über den Dachbereich abziehen konnten.

Feuerwehr unterstützte Nachbarn

Parallel dazu wurden die besorgten Anrainer informiert, dass keine Gefahr einer Rauch- oder Brandausbreitung auf die umliegenden Wohnungen bestand. Da die Aufzugsanlagen während des Feuerwehreinsatzes außer Betrieb waren, unterstützen die Einsatzkräfte auch einige ältere Bewohner dabei, ihre Einkäufe in höher gelegene Wohnungen des elfgeschossigen Wohnhauses zu bringen. Etwas mehr als eine Stunde nach Eingehen des Notrufs rückten die Einsatzkräfte wieder in die Hauptwache, die Reinigung und Wartung der Schutzausrüstung wird mehrere Tage in Anspruch nehmen.

Brandalarm in Einkaufszentrum

Parallel dazu mussten sich die Einsatzkräfte auch noch um einen Brandalarm in einem Kremser Einkaufszentrum kümmern. Dieser war jedoch rasch abgearbeitet. Es stellte sich heraus, dass Dampfentwicklung in einem Lokal den Alarm der automatischen Brandmeldeanlage ausgelöst hatte.

Weitere Informationen:

www.feuerwehr-krems.at


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