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KREMS. Bereits zum vierten Mal luden die vier Kremser Serviceclubs zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang. Heuer stellen sie 17.500 Euro für die Rehabilitation von krebskranken Kindern und Jugendlichen zur Verfügung.

Bei der symbolischen Spendenübergabe: (v. l.) Vizebürgermeister Wolfgang Derler (ÖVP), Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer, Werner Suppan (Lions), Projektkoordinatorin Maria Maier, Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ), Eva Wimmer (Soroptimisten), Franz Laback (Rotarier) und Karl Klein (Kiwanis). Foto: Brandt

Zu Beginn des neuen Jahres stellen sich Lions, Kiwanis, Rotarier und Soroptimisten zusammen in den Dienst der guten Sache. Beim gemeinsamen Neujahrsempfang im Dinstlsaal der Kremser Bank übergaben sie einen Spendenscheck von 17.500 Euro für die Rehabilitation von krebskranken Kindern und Jugendlichen aus dem Raum Krems. Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ) und Bezirkshauptfrau Elfriede Mayrhofer dankten den Serviceclubs für ihr großes Engagement.

Defizite bei Reha-Versorgung

Laut Rotarier-Präsident Franz Laback gibt es bei der Rehaversorgung von Kindern, die eine Krebstherapie hinter sich haben, bundesweit noch Defizite. Bislang müssen die Eltern hier nämlich noch selbst für die Kosten aufkommen. Denn auch nach einer erfolgreichen Behandlung leiden viele Betroffen noch an den körperlichen und seelischen Folgen der Erkrankung.

Abenteuertrip in Schweden

Konkret wollen die Serviceclubs das Geld für ein Huskeyprojekt zur Verfügung stellen. Die Kinder verbringen dabei eine Woche in der schwedischen Wildnis, wo sie sich selbst versorgen müssen und auch lernen ein eigenes Schlittenhunde-Gespann zu führen. Ziel des ungewöhnlichen Therapieprojekts ist es laut Koordinatorin Maria Maier, dass die Kinder wieder Vertrauen in den eigenen Körper gewinnen und lernen Ängste abzuschütteln.


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