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KREMS. Hohe Auszeichnung: die Stadt Krems verleiht ihrem früheren Bürgermeister Franz Hölzl (ÖVP) die Ehrenbürgerschaft. Diesen Beschluss fasste der Gemeiderat in seiner jüngsten Sitzung.

Seltenes Zusammentreffen: (v. l.) der amtierende SPÖ-Bürgermeister Reinhard Resch mit seinen ÖVP-Vorgängern Erich Grabner (1990 bis 1996), Inge Rinke (2007 bis 2012) und Franz Hölzl (1996 bis 2007). Aufgenommen Ende Oktober bei der Übergabefeier der Gedesag-Wohnanlage in Gneixendorf. Foto: Brandt

Vom 26. Juni 1996 bis 5. November 2007 war Franz Hölzl Bürgermeister von Krems. „Seine Leistungen und Verdienste haben zweifelsohne eine überragende Bedeutung für die Stadt Krems“, betonte sein Nachfolger Reinhard Resch vor dem Gemeinderat. Das Gremium sprach sich schließlich einstimmig dafür aus, dem 63-jährigen Egelseer die Ehrenbürgerschaft zu verleihen – die höchste Auszeichnung, die eine Kommune vergeben kann.

„Bürgermeister für alle Kremser“

„Als Bürgermeister für alle Kremser gab es für Franz Hölzl kaum einen Bereich, dem er sich nicht persönlich angenommen hätte“, würdigte Resch das Engagement seines Vor-Vorgängers. Speziell der Wohnbau sei ihm ein Herzensanliegen gewesen. Resch hob jedoch auch Hölzls Engagement in den Sachen Wirtschaft, Bildung, Gesundheitswesen, Familienpolitik, Kultur und Bürgerbeteiligung hervor. „Franz Hölzl galt als innovativer, kreativer, vorausschauender und soziale Verantwortung lebender Politiker sowie Reformer mit Gespür und Verstand“, so Resch weiter.

„Er lebt für die Stadt“

„Franz Hölzl hat es verdient, Ehrenbürger zu werden. Er lebt auch heute noch für die Stadt“, erklärte sein langjähriger politischer Weggefährte und jetziger Vizebürgermeister Erwin Krammer (ÖVP). Nachwievor ist Hölzl in zahlreichen Vereinen und Organisationen aktiv, unter anderem engagiert er sich als Obmann-Stellvertreter für das Hilfswerk und den UHK Krems und als Schriftführer für den Männergesangsverein Mautern.


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