Kremser ziehen in die Welt
Krems. Acht junge Niederösterreicher feierten im Wiener Salesianum ihre baldige Entsendung in ein Don Bosco Hilfsprojekt – darunter sind auch zwei Kremser. Sie werden ein Jahr lang benachteiligten Kindern in Afrika, Asien und Lateinamerika zur Seite stehen.

Der 23-jährige Sebastian Demuth aus Krems hat bereits eine Ausbildung als Recyclingfachmann hinter sich. In seinem Auslandsjahr in Ecuador möchte er „einen neuen Blickwinkel bekommen, in eine neue Kultur eintauchen und mehr Weitblick und Selbstständigkeit gewinnen“. Auch der ebenfalls aus Krems stammende Alexander Kaindl (18) wird in Ecuador im Einsatz sein: „Ich bin ein entschiedener Gegner von Krieg und Bundesheer, deshalb kam nur ein Zivildienst in Frage. Und weil ich etwas möglichst Sinnvolles und Forderndes machen wollte, entschloss ich mich für ein Volontariat, von dem die Kinder in Ecuador, mein Umfeld in Österreich und ich profitieren können.“
„Auslandseinsätze sind gefragt wie nie zuvor“, erklärt „Volontariat“-Geschäftsführer Johannes Ruppacher. „Sie ermöglichen Jugendlichen wichtige Lernerfahrungen in einem internationalen Kontext, die für ihren späteren Lebensweg sehr wertvoll sein können.“


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