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KREMS. Die Schüler der PRAXISHAS Krems unterstützten die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“.

Die Schüler mit ihren fertigen Präsenten. Foto: HAS Krems
  1 / 2   Die Schüler mit ihren fertigen Präsenten. Foto: HAS Krems

Seitdem 1990 zum ersten Mal rund 3.000 Geschenk-Päckchen an rumänische Waisenkinder überreicht wurden, wuchs „Weihnachten im Schuhkarton“ zu einem globalen Weihnachtsprojekt heran. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als zehn Millionen Pakete an Kinder in über 150 Ländern verteilt. Heuer schloß sich auch die erste Klasse der Handelsschule Krems mit den Lehrerinnen Nina Nuhr und Gudrun Badstuber im Unterrichtsgegenstand „Persönlichkeitsbildung und soziale Kompetenz“ dieser Aktion an.

Bedrückende Lebensverhältnisse

Im Vorfeld wurden Arbeitsblätter zu den Lebenssituationen in Osteuropa erarbeitet, um die Schüler für die schwierigen Zustände zu sensibilisieren, in denen Kinder dort oft aufwachsen müssen. Bilder von Häusern, die fast vollständig aus Materialien bereits abgerissener Häuser gebaut waren, und von Räumen in denen sich eine achtköpfige Familie dicht an dicht zusammendrängte, stimmten nachdenklich. So mancher Schüler meinte angesichts dieser Eindrücke: „Mir war gar nicht bewusst, dass man so leben kann.“

Armen Kindern eine Freude bereiten

Umso mehr Freude bereitete es den Schülern dann für die bedürftigen Kinder einzukaufen, die Schuhkartons zu füllen und weihnachtlich einzupacken. Jedes Geschenk versahen die Schüler zum Schluss auch noch mit einem persönlichen Gruß und stimmten sich dieses Jahr auf ein mehr wohltätiges und ein wenig bescheideneres Weihnachtsfest ein.


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