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Leserartikel Michael Chudik, 08.08.2017 17:35

Die jungen Kremser Sportler kehrten mit insgesamt 63 Medaillen (23 Mal Gold, 15 Mal Silber, 25 Mal Bronze) von der Städteolympiade aus Böblingen (Deutschland) zurück. Am erfolgreichsten waren die Leichtathleten. Doch auch im Fußball setzte es einen historischen Erfolg. Zum ersten Mal in der Geschichte der Städteolympiade sicherten sich die Kicker die Goldmedaille.

Jan Melzer war einer der erfolgreichsten Kremser Schwimmer. Foto: Bert Bauer/Stadt Krems
Jan Melzer war einer der erfolgreichsten Kremser Schwimmer. Foto: Bert Bauer/Stadt Krems

„Wetteifern um den sportlichen Sieg im olympischen Geist der Völkerbindung und Toleranz, um damit auch ein klares Zeichen für Freiheit und Frieden zu setzen!“. Mit diesen Worten eröffnete Böblingens Oberbürgermeister Wolfgang Lützner die 15. Partnerstädteolympiade, eine Veranstaltung, die einzigartig in Europa ist.

Tolle Eröffnungsfeier

1200 Teilnehmer aus sieben Städten hatten sich auf dem Böblinger Marktplatz versammelt, um feierlich der Eröffnungszeremonie beizuwohnen. Wie jedes Jahr nahmen neben Krems und dem diesjährigen Gastgeber Böblingen, auch die Städte Alba (Italien), Glenrothes (Schottland), Sittard-Geleen (Niederlande), Pontoise (Frankreich) und Bergama (Türkei) teil.

Bürgermeister reiste mit

Die Kremser Delegation wurde von Bürgermeister Dr. Reinhard Resch und Sportstadtrat Albert Kisling angeführt. Leichtathletin Magdalena Linder sprach für Krems den olympischen Eid. Philipp Weissensteiner, Fahnenträger der Kremser Auswahl und ebenfalls Mitglied der Leichtathleten, durfte im Anschluss gemeinsam mit sechs Vertretern der anderen Städte die olympische Flagge hissen.

Erstmals Gold im Fußball

Zum ersten Mal in der Geschichte der Städteolympiade eroberten die Kremser Kicker Gold. Den Stamm der Mannschaft bildeten die Spieler der Rehberger Unter-17-Elf, die mit Kickern weiterer heimischer Mannschaften aufgefüllt wurde. „Unglaublich, wie diese Truppe binnen kurzer Zeit zusammengewachsen ist“, schwärmte Christian Karl, der mit Bruder Stefan die Kremser Auswahl gecoacht hatte.

Bronze für Volleyballerinnen

Die junge Kremser X-Volley-Equipe unter Michaela Moza eroberte schnell die Herzen der Zuschauer. Die Holländerinnen waren eine Klasse zu stark, aber mit zwei Siegen über Böblingen holte sich die Truppe Bronze. Moza: „Wir hatten einen guten Mix, mussten das Spiel um Platz drei mit sechs Spielerinnen bestreiten, da zwei Akteurinnen früher abreisen mussten!“.

Mittelbach mit Tennis-Gold

Die Erfolgsgeschichte der Wachauer Tenniscrew fand auch in Böblingen ihre Fortsetzung. Betreuer Martin Dürhammer konnte zufrieden bilanzieren: „Meine Erwartungen wurden schlichtweg übertroffen.“ Vor allem Philipp Mittelbach spielte sich ins Rampenlicht. Der Rohrendorfer gewann nicht nur den Unter-16-Einzelbewerb, sondern holte auch mit seinem Partner Adrian Hofbauer Silber im Doppel.

Erfolgreiche Judokas

Auch im Judo gab es einen Medaillenregen für die Kremser. Während Moritz Schlögl in der Klasse bis 55 Kilogramm souverän Gold holte, gelang seinem Bruder in der Klasse bis 66 Kilogramm die Silberne. Bei den Mädchen krönte sich Valentina Stich in der Klasse über 63 Kilogramm mit Gold und Magdalena Handl sicherte sich in der Klasse bis 63 Kilogramm Bronze. Die fünfte Medaille gelang im Mannschaftsbewerb der Burschen, dort holte man den dritten Rang.

13x Gold für Leichtathleten

Leni Lindner und Lena Lackner waren mit je dreimal Einzelgold die herausragendsten Athletinnen der Kremser. Doch auch Cornelia Wohlfahrt, Antonia Gausterer, Michael Duft und Halil Koc durften sich über Gold freuen. „Hartes, zielgerichtetes Training macht sich immer bezahlt!“, so Betreuer Eduard Holzer.

Zweiter im Handball

Die Kremser Handballerinnen und Handballer mussten sich jeweils mit dem zweiten Rang begnügen. Gegen den Gastgeber aus Böblingen hatten sowohl die Mädchen, als auch die Burschen das Nachsehen. Dennoch konnte man das restliche Feld hinter sich lassen und in beiden Bewerben den zweiten Rang holen.

Teamgold im Tischtennis

Die Tischtennis-Spieler konnten neun Podestplätze für sich entscheiden. Herausragend war dabei das Einzelgold von Sofia Chen, sowie das Mannschaftsgold der Burschen.


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