Triathlon in Podersdorf: Langenloiser Team holte Goldmedaille

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Claudia  Brandt Claudia Brandt, Tips Redaktion, 07.09.2020 12:21 Uhr

LANGENLOIS. Die Triathleten des URC Langenlois haben am Wochenende in Podersdorf bei der Österreichischen Staatsmeisterschaft in der Teamwertung die Goldmedaille gewonnen. Andi Kainz hat in 08:12:33 Stunden in einem international besetzen Bewerb in den Top Ten mitgemischt. 

Am Samstag war der 33. Austria Triathlon in Podersdorf am Neusiedler See zum wiederholten Mal Austragungsort der österreichischen Staatsmeisterschaft über die Triathlon Langdistanz. Der Bewerb wurde nach den Covid19-Regeln des Österreichischen Triathlonverbandes durchgeführt, daher gab es zwei Startwellen. Der Tag begrüßte die Triathleten mit perfekten Bedingungen für die 3,8 Kilometer Schwimmen. Sonnenschein, kein Wind und daher flaches Wasser wie es in Podersdorf nur selten ist.

Drei Langenloiser auf Langdistanz

Um 6.30 war Start der ersten Welle, alle fünf Sekunden ein Athlet, vom URC Langenlois waren Andi Kainz und Alexander Frühwirth mit dabei. Mit der zweiten Welle um 7.30 Uhr startete Conny Krapfenbauer in den Tag. Das Starterfeld in Podersdorf war heuer so stark besetzt wie selten, war es doch erst die zweite Langdistanz europaweit. Daher nutzen neben allen Top-Athleten Österreichs auch viele starke internationale Triathleten die Möglichkeit an einer Langdistanz teilzunehmen.

Hitze und Wind machten Athleten zu schaffen

Auf dem 180 Kilometer flachen Radkurs wurde der Wind im Laufe des Tages immer mehr zur Herausforderung. Die drei Langenloiser konnten ihre Leistungen auch in der zweiten Disziplin des Tages unter Beweis stellen. Andi Kainz bewältigte die 180 Kilometer in 04:28:34 Stunden und ging als 18. auf den abschließenden Marathon. Zum Wind gesellte sich Hitze und eine Laufrunde mit wechselndem Untergrund, gut die Hälfte wurde auf Schotterwegen gelaufen.

Starkes Teilnehmerfeld

Kainz spielte seine Laufstärke aus und konnte mit dem viertschnellsten Marathon des Tages – 02:45:23 – auf den 10. Gesamtrang nach vorn laufen. Mit einer persönlichen Bestzeit von 08:12:33 endete der Tag mehr als erfolgreich. Diese Zeit bedeutet in der Staatsmeisterschaft den 5. Gesamtrang und die Silbermedaille in der Altersklasse M35. „Im ersten Moment im Ziel war ich enttäuscht als ich den 10er aufleuchten sah. In Anbetracht des starken Teilnehmerfeldes bin ich natürlich sehr glücklich mit meiner Leistung“, war die erste Reaktion von Kainz im Ziel.

Frühwirth ist Österreichischer Meister

Alexander Frühwirth spielte all seine Routine bei seiner insgesamt 67. Langdistanz aus. Er finishte in 09:54:02 Stunden und wurde Österreichischer Meister in der M50. Conny Krapfenbauer lag nach dem Schwimmen und Radfahren ebenfalls sehr gut im Rennen. Sie musste jedoch der Hitze Tribut zollen und konnte daher ihre Stärke beim Laufen nicht ausspielen. Mit Magenkrämpfen kämpft sie sich zu einer tollen Zeit unter zehn Stunden. Mit 09:57:35 und einem sechsten Platz bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften und einem vierten in der W35 beendet auch Krapfenbauer den langen Tag.

Gold in der Teamwertung

Bei der Teamwertung der Österreichischen Staatsmeisterschaft gewann der URC Langenlois die Goldmedaille. Sieger wurde Michael Weiss aus Gumpoldskirchen. Mit einer Zeit von 7:36:56 Stunden überquerte er nicht nur mit Streckenrekord die Ziellinie, sondern schrammte nur 1:16 Minuten an der Weltbestzeit vorbei (aufgestellt von Jan Frodeno bei der Challenge Roth).

Vier Langenloiser bei Halbdistanz dabei

Ebenfalls am Samstag ging auch die Halbdistanz über die Bühne. Anita Schoderbeck als viertschnellste Österreicherin und Barbara Kiener mit persönlicher Bestzeit waren bei schwierigen Bedingungen ebenfalls zufrieden mit ihren Leistungen. Michaela Wolf und Martin Riedel runden die Top-Leistungen der Langenloiser Athleten an diesem Tag ab. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der kürzeren Distanzen Olympisch und Sprint. Hier griffen die Triathleten aus Grafenegg erfolgreich ins Geschehen ein. Beim Sprint konnten sich Wolfgang Kröll als Zweiter in der M55 und Tanja Braun in der W45 als Dritte über ihre Leistungen freuen. Sabrina König wird Dritte in der W35 bei der Olympischen Distanz.

 

ERGEBNISSE

Langdistanz 3,8/180/42,2km

Andi Kainz 08:12:33, 10. Gesamtrang, 4. Rang M35, 5. Gesamtrang österr. Staatsmeisterschaften, 2. Rang österr. Meisterschaft M35

Alexander Frühwirth 09:54:02, 62. Gesamtrang, 1. Rang M50, 30. Gesamtrang österr. Staatsmeisterschaften, 1. Rang österr. Meisterschaft M50

Cornelia Krapfenbauer 09:57:35, 11. Gesamtrang Damen, 4. Rang W30, 6. Gesamtrang österr. Staatsmeisterschaften, 4. Rang österr. Meisterschaft W30

Teamwertung österr. Staatsmeisterschaft:

1. Rang URC Langenlois (Kainz, Frühwirth, Krapfenbauer)

Halbdistanz 1,9/90/21,1

Anita Schoderbeck 04:50:27, 13. Gesamtrang Damen, 2. Rang W35

Martin Riedel 04:56:45, 89. Gesamtrang, 22. Rang M35

Barbara Kiener 05:01:28, 17. Gesamtrang Damen, 4. Rang W40

Michaela Wolf 05:12:55, 25. Gesamtrang Damen, 6. Rang W40

Olympische Distanz 1,5/40/10km

Oskar Frühwirth 02:14:40, 19. Gesamtrang, 3. Rang M-U23

Sabrina König 02:28:14, 12. Gesamtrang, 3. Rang W35

Sprintdistanz 0,75/20/5km

Wolfgang Kröll 01:09:33, 30. Gesamtrang, 2. Rang M55

Maximilian Maglock 01:16:14, 55. Gesamtrang, 10. Rang MJun

Tanja Braun 01:17:30, 11. Gesamtrang Damen, 3. Rang W45

 

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