Krems als Filmkulisse
ST. PÖLTEN/ KREMS. Das Land Niederösterreich fördert die TV-Spielfilmdokumentation „Maximilian – Der letzte Ritter“ mit 240.000 Euro. Gedreht wird unter anderem in der Kremser Altstadt.

Die Vielfalt der niederösterreichischen Burgen und Landschaften dient als Kulisse für ein internationales TV-Großprojekt. Die Geschichte über Kaiser Maximilian I. soll als dreiteilige Spielfilmdokumentation in ORF und ZDF ausgestrahlt werden. Kürzlich hat die Landesregierung beschlossen, die Produktionsfirma mit 240.000 Euro zu unterstützen.
Kaiser Maximilian I. ist jener Habsburger, der Österreich einst zur historischen Großmacht verholfen hat. Der österreichische Autor Martin Ambrosch und der niederösterreichische Regisseur Andreas Prochaska sollen für eine unterhaltsame und spannende Umsetzung des Stoffs sorgen. 48 von 78 Drehtagen sind in Niederösterrreich vorgesehen. Geplante Drehorte sind unter anderem die Burgen Kreuzenstein und Rapottenstein, Stift Zwettl sowie die Altstadt von Krems und Wiener Neudorf.
15,5 Millionen Euro Budget
Die Gesamtkosten des Projekts werden mit 15,5 Millionen Euro kalkuliert, davon werden voraussichtlich 1,4 Millionen Euro in Niederösterreich ausgegeben. „Nachdem ein Großteil der Drehorte in Niederösterreich angesiedelt ist, rechnen wir im Zuge der Produktionsausgaben mit einem Sechsfachen der eingesetzen Fördermittel“, so Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP).


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