Seniorenuni in Krems: Gemeinsam die Gesellschaft stärken
Krems. Mit Unterstützung des Landes Niederösterreich wird an der IMC Fachhochschule die gemeinsame Erfolgsgeschichte der „Seniorenuni“ fortgesetzt. Ab März 2018 können sich Menschen der Generation 55 plus über vier Semester und acht Module zusammen weiterbilden und ehrenamtliche Projekte entwickeln. Auch der Austausch zwischen den Generationen steht im Fokus und soll besonders gefördert werden.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von Barbara Schwarz, Landesrätin für Soziales, Bildung und Familie, und IMC-Geschäftsführerin Ulrike Prommer fiel kürzlich der Startschuss für die mittlerweile dritte Auflage der „Seniorenuni“. Das Projekt der Kremser Fachhochschule wird vom Land Niederösterreich unterstützt und steht heuer unter dem Motto: „Ehrenamtliches Engagement“.
Der Aufbau und die zeitliche Organisation des Lehrgangs
Los geht es am 5. März 2018. Der Kursaufbau sieht acht Module in vier Semestern vor. Die Schwerpunkte liegen auf Gesundheit, Sport und Prävention sowie Wirtschaft, Recht und neuen Technologien. Die Vorlesungen finden blockweise Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr am Campus der IMC Fachhoschule in Krems statt. Neu ist bei der dritten Auflage der „Seniorenuni“, dass heuer erstmals zwei Module für Absolventen der ersten beiden Ausgaben angeboten werden. Dabei steht die ehrenamtliche Tätigkeit in Niederösterreich im Fokus.
Schwarz: „Unsere Senioren können eine ganze Menge“
Der Lehrgang richtet sich besonders an ältere Menschen der Generation 55 plus. Landesrätin Barbara Schwarz ist es ein großes Anliegen, bei Senioren nicht automatisch von Defiziten zu sprechen, sondern im Gegenteil: „Unsere Senioren können eine ganze Menge, vieles wahrscheinlich ein Stück weit besser als jüngere Menschen“.
Pensionisten in die Mitte der Gesellschaft zurückholen
Ziel von Initiativen wie der „Seniorenuni“ sei es, Pensionisten in die Mitte der Gesellschaft zurück zu holen, so die Landesrätin. Eine Gemeinschaft könne nur dann funktionieren, wenn das Miteinander im Vordergrund steht und alle „ein Stück weit aufeinander schauen“. Dem schloss sich Geschäftsführerin Ulrike Prommer bei der ersten Pressekonferenz am neuen IMC-Standort Gozzoburg an: „Weiterbildung ist keine Frage des Alters“. Besonders erfreut zeigte sie sich über die Möglichkeit, Brücken zwischen den Generationen zu bauen. Dies solle unter anderem durch gemeinsame Vorlesungen und Workshops ermöglicht werden.
Konkrete Projekte in den Gemeinden umsetzen
Ein großes Ziel der Initiative ist es, die Förderung von ehrenamtlichen Projekten in den Kommunen voranzutreiben. Das habe auch in der Vergangenheit bereits sehr gut funktioniert, wie viele Erfolgsgeschichten zeigen würden, berichtet Prommer. Aufgrund der großen Nachfrage ist eine rasche Anmeldung notwendig. Insgesamt stehen 30 Studienplätze zur Verfügung. Zugangsvoraussetzungen gibt es dabei keine, außer Lust und Laune an der gemeinsamen Weiterbildung. Weitere Informationen auf der Website www.seniorinnenuni.at


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