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Krems. Wenig zu lachen gibt es derzeit für die Kremer Freiheitlichen. Neben dem Skandal um das Nazi-Liederbuch von Udo Landbauers Burschenschaft „Germania“, wurden kurz vor der Wahl, mehrere FPÖ-Plakate beschmiert, überklebt und beim Kremsfluss angezündet.

Einige Plakate wurden in der Nähe des Kremsflusses angezündet.
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Kurz vor Landtagswahl ging es in Krems noch einmal heiß her. Ein alkoholisierter 22-Jähriger verunstaltete einige Wahlplakate der FPÖ und zündete am Samstagmorgen vor der Wahl einige Plakataufsteller in der Nähe des Kremsflusses an. Da besorgte Anrainer die Polizei verständigten wurde automatisch Anzeige erstattet. Der Täter stellte sich schließlich freiwillig den Behörden. Als Grund für seine Tat gab er an, dass er sich über die Inhalte der Plakate geärgert habe.

Plakate oft zerstört, aber noch nie angezündet

Laut der Kremser Fraktionsvorsitzenden Susanne Rosenkranz wurde gut ein Zehntel der Wahlplakate entweder zerstört, beschmiert oder angezündet. Sie sei bereits daran gewöhnt, dass speziell die Plakate der Freiheitlichen besonders stark in Mitleidenschaft gezogen würden, aber: „es gibt wohl noch eine gewisse Steigerungsmöglichkeit, denn ein Feuer hatten wir noch keines, das ist einmalig“, so Rosenkranz.

Grund: „Aggressive Linke“

Auf die Frage welche Gründe dafür vorliegen könnten, dass speziell die Plakate der FPÖ so oft das Ziel von Verunstaltungen sind, antwortete Rosenkranz: „Ich weiß es nicht und das ist auch nur meine persönliche Meinung, aber ich sehe das Aggressionspotential bei den Linken schon besonders hoch. Da gibt es eine Gruppe, mit denen kann man keinen normalen Diskurs führen“.


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