Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

KREMS. Die Volkspartei stellt sich neu auf. Martin Sedelmaier soll die Stadtpartei als künftiger Obmann wieder zur Nummer 1 in Krems machen.

Vizebürgermeister Erwin Krammer (l.) und der designierte Stadtparteiobmann Martin Sedelmaier wollen mit ihrem Team bei der Bevölkerung präsenter sein.

Bei den letzten beiden Gemeinderatswahlen musste die ÖVP herbe Verluste einstecken und ihre jahrzehntelange Mehrheit an die SPÖ abtreten. Beim nächsten Urnengang will man diese nun zurückerobern. Durch das gute Abschneiden bei der jüngsten Landtagswahl wähnen sich die Schwarzen wieder im Aufwind. Hier kamen sie in der Stadt Krems auf 45,06 Prozent. Zum Vergleich: Bei der Gemeinderatswahl 2017 waren es dagegen nur 26,67 Prozent und die Partei verlor vier Mandate.

Stadtparteitag am 14. Mai

Stadtrat Martin Sedelmaier ortet in der Wachaumetropole großes Potenzial, immerhin sei jeder zehnte Kremser Mitglied der Volkspartei: „Wir wollen alles tun, damit die Kremser 2022 ihr Kreuzerl bei uns machen“. Gelingen soll dies mit einer Neuaufstellung. Derzeit werden bei insgesamt acht Ortsparteitagen die Funktionäre der Ortsgruppen neu gewählt. Den Abschluss bildet der Stadtparteitag am 14. Mai, bei dem Martin Sedelmaier als Obmann kandidiert. Der 51-jährige Landwirt und Präsident der NÖ Obstbauern aus Thallern gehört seit der laufenden Legislaturperiode dem Gemeinderat an und übernahm die Stadtpartei seit dem Rückzug von Thomas Höhrhan im Herbst 2017 als geschäftsführender Obmann.

Mehr Bürgernähe

„Wir haben uns immer schon für die Kremser eingesetzt, nur wurde das oftmals nicht von der Bevölkerung wahrgenommen“, erklären Sedelmaier und Vizebürgermeister Erwin Krammer. Sedelmaier zufolge will man künftig „auf Augenhöhe mit der Bevölkerung arbeiten, bei Veranstaltungen noch mehr vor Ort sein und Themen einbringen und umsetzen, die der Stadt und der Bevölkerung etwas bringen“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden