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KREMS. Eines der bedeutendsten Bauprojekte in der Kremser Innenstadt ist abgeschlossen: Am heutigen Mittwoch konnte die Schlüsselübergabe der neuen Gedesag-Wohnanlage in der Kasernstraße gefeiert werden. In zentraler Lage entstanden dort 65 Eigentumswohnungen, 25 Einheiten für „Betreutes Wohnen“ sowie mehrere Geschäftslokale.

  1 / 9   Symbolische Schlüsselübergabe: (v. l.) Stadtrat Helmut Mayer (SPÖ), die neuen Bewohner Clara und Karin Bauer sowie Werner Schwarz, Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) und Gedesag-Vorstandsdirektor Alfred Graf. Fotos: Brandt

Nur wenige Gehminuten von der Fußgängerzone entfernt hat die Gedesag ein prestigeträchtiges Wohnbauprojekt errichtet. Auf einem großzügigen Areal hinter Landesgericht und Justizanstalt entstanden 65 Eigentumswohnungen sowie 25 Einheiten „Betreutes Wohnen“, das künftig das Hilfswerk übernimmt. Ebenfalls in die neue Anlage einziehen werden ein Institut für Physikalische Therapie sowie die Bezirksgeschäftsstelle der ÖVP. Außerdem wurde eine Tiefgarage mit 107 Stellplätzen errichtet.

Zwei Jahre Bauzeit

Die Bauarbeiten auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Areal hatten im Mai 2017 begonnen. Insgesamt investierte die Gedesag hier rund 19,7 Millionen Euro. Das Land Niederösterreich steuerte davon 10,5 Millionen Euro als Wohnbauförderungsdarlehen bei.

Sozialer Mix

Gedesag-Vorstandsdirektor Alfred Graf bezeichnete das Projekt bei der Übergabefeier als „sehr harmonische, gelungene und schöne Lösung“. Stadtrat Helmut Mayer (SPÖ würdigte den sozialen Mix, der durch die unterschiedlichen Bewohner der Anlage entstehen wird.

Verzicht auf Chemie

Das Objekt ist außerdem der erste geförderte Wohnbau in Niederösterreich, dessen Grünflächen nach den „Natur im Garten“-Kriterien gepflegt werden. So verzichtet man auf chemische Unkrautvernichtungs- und Düngemittel sowie auf Torf.

Eigentumsanteil erhöhen

Laut Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) ist Niederösterreich ein Vorreiter, was die Schaffung von leistbarem Wohnraum anbelangt. Der Anteil der Menschen mit Eigentumswohnung oder -haus liege bei 70 Prozent. Ziel sei diese Zahl auf 80 Prozent zu erhöhen. Denn der Besitz einer Immobilie sei auch ein Schutz vor Altersarmut.


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