Foodcoops vermitteln hochwertige Lebensmittel aus der Region
KREMS. Foodcoops, wie „Krekoodel“ aus Krems beweisen, was durch Selbstorganisation alles möglich wird: regionale, biologische und trotzdem leistbare Lebensmittel zu produzieren.

Besonders in Krisenzeiten muss auf die historische Rolle der Kleinbauern hingewiesen werden, die immer in Zeiten von Krieg und Pandemien die Bevölkerung ernährt haben. Covid-19 hat die Welt lahmgelegt und offenbart die Verwundbarkeit des derzeitigen globalen Ernährungssystems, welches von der industriellen Landwirtschaft dominiert wird. Trotz Quarantäne, geschlossener Grenzen und Ausgangssperren garantieren die heimischen Kleinbauern weiterhin einen nationalen Lebensmittelvorrat.
Steigende Nachfrage nach Bioprodukten
Immer mehr Menschen wünschen sich nicht industriell gefertigte, naturbelassene Lebensmittel aus der Region. Foodcoops bieten hierfür eine Lösung: Sie fördern kleine Betriebe, die naturnah und vorwiegend biologisch arbeiten. Dadurch wird nicht nur die Umwelt geschützt, sondern auch das Klima geschont, denn kleine Bio-Betriebe erhalten die natürliche Artenvielfalt, sorgen für fruchtbare Böden, schützen Wasser und Luft.
Gemeinnützigkeit steht im Vordergrund
Foodcoops verzichten auf verführerische Werbung, Lockangebote und auf die mittlerweile unübersichtliche Anzahl von Gütesiegeln. Durch den direkten Kontakt mit den Kleinbetrieben werden die Mitglieder informiert, wie die Lebensmittel produziert werden. In Zeiten wie diesen sind Foodcoops auch Solidargemeinschaften, die gemeinnützig und nicht gewinnorientiert agieren.
Mehr Informationen:
Kremser Kooperative für dezentrale Lebensmittelnetzwerke
Tel.: 0664 / 14 54 255


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