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Ein Traditionsverein ist zurück: Der ESV Vorwärts Krems (gegründet 1919) steigt nach zweijähriger Abstinenz wieder in die Meisterschaft der 2. Klasse Wachau ein. Indes stellte der SC Senftenberg (gegründet 1967) seinen Betrieb ein, die „Marillenliga“ wird mit zwölf Vereinen gespielt.

Das Team des ESV Vorwärts Krems (links Trainer Pichler, mit Ball Obmann Andreas Murhammer, Schriftführer Andreas Krenslehner und Bejerita Ilie im Hintergrund) freute sich über den Besuch von Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer, NÖFV-Präsident Johann Gartner, SPÖ-Stadtvorsitzende Eva Hollerer und ESV-Dachverbandsmitglied Martin Kruppan (von rechts) und die vielen Gäste, die sich bei seinem Sportfest sehr gut unterhielten.

Zwei Jahre spielte der ESV Vorwärts Krems in der 3. Klasse Hornerwald, jetzt will man wieder den „ernsten“ Fußball angehen. Obmann Andreas Murhammer: „In der 2. Klasse können wir uns besser weiterentwickeln.“ Die „Entwicklung“ steht für die seit einem Jahr agierende neue Vereinsführung speziell im Fokus. „Der Neueinstieg ist ein erster Schritt in die für uns richtige Richtung.“ Viele weitere, kleine Schritte sollen folgen: interessant für neue Spieler werden, mehr Zuschauer anlocken, wieder eine Nachwuchsmannschaft auf die Beine stellen (sechs ESV-Kinder spielen derzeit in Mautern). Aber: „Es gibt generell viel zu machen“, weiß Murhammer, der auch großen Wert auf ein funktionierendes Umfeld (Veranstaltungen, ...) und positive Auftritte (“In jedem Spiel eine Rote Karte gehört der Vergangenheit an“) legt.

Noch muss Trainer Wilfried Pichler mit dem Kader der 3. Klasse (wo der ESV als Zehnter abschloss) arbeiten, Verstärkungen sollen aber kommen. Apropos 3. Klasse - Murhammer: „Viele sehen die 3. Klasse als Hobbyliga, aber der Aufwand ist trotzdem sehr groß, die Kosten hoch. Da spiele ich lieber, wo ich den Klub weiterentwickeln kann.“

Absehbares Ende

Was sich schon einige Zeit abgezeichnet hatte, ist seit 22. Juni Faktum: Der SC Senftenberg steigt aus der Meisterschaft der 2. Klasse Wachau aus. Obmann Markus Klamminger und der Sportliche Leiter Peter Latzenhofer traten gleich nach Saisonende zurück, eine Woche später folgte sozusagen der Rest des Klubs. Hauptgrund: zu wenig arbeitende Funktionäre.

In Spitz tritt Thomas Höllmüller (spielte zuletzt für den SV Paudorf) die Nachfolge von Trainer Wolfgang Griener an. Griener übernimmt zusammen mit Sohn Ronald die U23-Mannschaft des FC Rohrendorf.


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