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Frage nach dem Leid bei der Ökumenischen Sommerakademie Kremsmünster

Leserartikel Jakob Weiermair, 22.07.2015 14:39

KREMSMÜNSTER. Bei der Öku­menischen Sommerakademie im Stift Kremsmünster stellten sich Mitte Juli rund 350 Interessierte der existentiellen Frage „Warum Leid?“.

  1 / 3   Clemens Sedmak, Theologe, Philosoph und Sozialwissenschafter am King's College in London, bei seinem Votrag unter dem Titel „War Hiob arm?“ Foto: Diözese Linz/Kraml

Aus philosophischer, theologi­scher und pastoraler Perspektive wurde eine vorsichtige Annä­herung an das Thema und seine vielen Aspekte versucht. Beleuchtet wurde unter anderem die Theodizeefrage, die alttestamentliche Erzählung von Hiob als unschuldig Leidendem, der Umgang von Leid in der Bibel und die Entstehung von Leid.

Unter den Referenten waren die Universitätsprofesso­ren Klaus Davidowicz, Clemens Sedmak, Ulrike Wagner-Rau und Ulrich Heckel. Zum Abschluss der Ökumenischen Sommeraka­demie nahmen Vertreter der ka­tholischen, evangelischen und der orthodoxen Kirche auf dem Po­dium Stellung zum Umgang der Kirchen mit Leiderfahrungen.


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