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Leserartikel Jakob Weiermair, 02.03.2017 09:00

KREMSMÜNSTER/OÖ. Mit dem Projekt „Lange Tafel“ wird bei der Landesgartenschau Kremsmünster den Gemeinden des Bezirks Kirchdorf und angrenzender Bezirke die Möglichkeit geboten, mit einem individuellen Kunstobjekt bei dem Großereignis dabei zu sein.

Elegantes aus Kremsmünster
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Von 21. April bis 15. Oktober steht die Region im Zeichen der Landesgartenschau 2017 in Kremsmünster. Ein interessantes Projekt startete das Organisationsteam bereits im vergangenen Sommer. Unter der Koordination von Gartenschau-Assistent Lukas Kopf wurden die Gemeinden des Bezirks Kirchdorf und einige angrenzende Gemeinden wie etwa Rohr im Kremstal (Bezirk Steyr-Land) gebeten, einen indviduellen Stuhl für eine „Lange Tafel“ bei der Gartenschau zu gestalten.

Erwartungen übertroffen

Die Anfrage löste bei den Gemeinden einen wahren „Kreativitätsschub“ aus und brachte benutzbare Kunstobjekte hervor, welche die Erwartungen bei weitem übertrafen. „Wir haben gar nicht damit gerechnet, dass mit soviel Gestaltungsfreude produzierte Sitzgelegenheiten herauskommen würden. Es beweist, dass sehr viel Kreativität in der Region vorhanden ist“, zeigt sich Lukas Kopf beeindruckt.

Die Stühle, die rechtzeitig für die erste Präsentation beim Ball der Oberösterreicher in Wien im Jänner bei den Gartenschau-Verantwortlichen eintrafen, bringen Besonderheiten der jeweiligen Gemeinde in Materialeinsatz und Gestaltung zum Ausdruck. So wurde etwa der Stuhl der Gastgeber-Gemeinde mit Schöler-Kristallen und edlem Lederwappen gestaltet. Die Gemeinde Schlierbach nahm ihr Exponat zum Anlass, auf die hohe Dichte an Glaskünstlern im Stiftsort hinzuweisen. In dieser Weise findet sich bei den Stühlen der „Langen Tafel“ das individuelle Gepräge der Gemeinden wieder. „Uns war es wichtig, mit dem Projekt den Zusammenhalt und die Einbindung der Region noch mal zu unterstreichen. Die Gemeinden sitzen gewissermaßen alle an einem Tisch bei der Landesgartenschau“, erklärt Kopf.

Die „Lange Tafel“ mit den kunstvoll gestalteten Gemeinde-Stühlen kann man während der Landesgartenschau unweit des renovierten Feigenhauses bestaunen. Was nach der Großveranstaltung mit den Gemeinde-Sesseln passiert, ist noch nicht fix – laut Lukas Kopf werden sie aber wahrscheinlich wieder an die jeweilige Heimatgemeinde zurückgehen.

 

 


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