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KREMSMÜNSTER. „Die gespaltene Gesellschaft“ steht im Fokus der 21. Ökumenischen Sommerakademie von 10. bis 12. Juli 2019 im Stift Kremsmünster. Zur Eröffnung der Veranstaltung, die heuer ihr 20-jähriges Bestehen feiert, kamen etwa 300 Teilnehmer.

Landeshauptmann Thomas Stelzer, Foto: Diözese Linz / Kraml
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Gewalttätige Auseinandersetzungen auf privater und öffentlicher Ebene, verschärfte soziale Spannungen, ethnische und religiöse Konflikte, eine zunehmende Uneinigkeit im „Friedensprojekt“ EU, die unbewältigte Migrationskrise – all dies beunruhigt Menschen und macht Angst. Zeichen von Spaltungen in der Gesellschaft sind in Österreich, europaweit und global festzustellen. Die 21. Ökumenische Sommerakademie im Stift Kremsmünster greift diese Themen auf.

Interessante Referate am ersten Tag

Bei der traditionellen Veranstaltung, die heuer von 10. bis 12. Juli stattfindet, werden die Ursachen analysiert und überlegt, wie die Spannungen und Spaltungen überwunden werden könnten bzw. was der Beitrag der christlichen Kirchen dazu sein kann. Der offizielle Titel der 21. Ökumenischen Sommerakademie lautet: „Die gespaltene Gesellschaft“. Die Veranstaltung feiert heuer ihr 20-jähriges Bestehen. Nach den Eröffnungsworten von Landeshauptmann Thomas Stelzer und den Impulsvorträgen von Generalvikar Severin Lederhilger und Superintendent Gerold Lehner referierten Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel an der Universität Hamburg und Paul M. Zulehner, emeritierter Professor für Pastoraltheologie an der Universität Wien.

Ursachen für Spaltungen in der Gesellschaft

Etwa 300 Interessierte betrachteten am ersten Tag mit den renommierten Referenten die Ursachen für Spaltungen in der Gesellschaft von heute, ihre Folgen und mögliche Lösungsansätze. Unter den Gästen waren Persönlichkeiten aus Kirche, Politik und Gesellschaft sowie Vertreter der Veranstalter. Der Eröffnungstag klang mit einem Empfang aus, zu dem das Land Oberösterreich einlud.

20 Jahre Ökumenische Sommerakademie

Seit dem Jahr 1999 beschäftigt sich die Ökumenische Sommerakademie mit Fragen, die die Menschen aktuell bewegen und bei denen sie auch Antworten von TheologInnen und Kirchen erwarten. Die Themen dieser 20 Jahre sind breit gestreut und reichen von Politik und Ökonomie über Gentechnik, Hirnforschung und digitale Revolution bis zu existentiellen Fragen der einzelnen Menschen. Die Vorträge und Diskussionen sind öffentlich zugänglich.

Infos und Vorträge zum Nachhören unter http://www.dioezese-linz.at/oekumenische-sommerakademie-kremsmuenster


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