Alternative Trainingseinheiten statt Beachvolleyball
KREMSMÜNSTER. Die derzeitige Corona-Krise ist auch bei den „KremstalVolleys“ zu spüren. Obwohl das gewohnte Vereinsleben stark eingeschränkt ist, wissen sich die Sportler fit zu halten.

Durch die Absage des Ligabetriebes wurde die Möglichkeit verwehrt, um den Meistertitel und die Teilnahme bei den Staatsmeisterschaften zu kämpfen. Damentrainer Stefan Amatschek und Gerhard Bruckner überlegten sich deshalb einige lustige und interessante Trainingsmöglichkeiten, um die jungen Sportlerinnen der Damenmannschaft in Bewegung zu halten: Die Jugendlichen erhielten über soziale Netzwerke Trainingsanweisungen, die bis zum nächsten Trainingstermin erfüllt werden mussten. Unter anderem mussten eine bestimmte Distanz gelaufen und Kraftübungen zum Lied „Bring Sally Up“ gemacht werden. Auch wurde eine sportliche Aufgabe ausgerufen: Jeder sollte mit dem Rad das Haus der anderen Spielerinnen besuchen, mit entsprechendem Abstand ein Foto machen und dies posten.
Vorfreude auf Öffnung der Beachplätze ist groß
Diese alternativen Bewegungsmöglichkeiten, die von den Trainern angeboten werden, sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass bereits sehnsüchtig auf die Öffnung der Beachplätze gewartet wird. Immerhin ist der Volleyballsport ein Sport, der gemeinsam ausgeübt wird und vom Teamgeist lebt. Gernot Leitner, Präsident des österreichischen Volleyballverbands, führt bereits Gespräche mit dem Bundesministerium und feilt an den Bedingungen, unter denen die Öffnungen der Sportstätten ermöglicht werden können. Die Hoffnung auf einen baldigen Trainingsbetrieb bleibt aufrecht.


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